2. Bundesliga

Walpurgis peilt im „Europacup-Programm“ den nächsten Sieg an

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Dynamo Dresden ist nach zwei Siegen in Folge im Aufwind, steht aktuell auf Tabellenplatz sieben. Angesichts der intensiven englischen Woche sieht Trainer Maik Walpurgis schon Parallelen zu europäischen Festspielen. Dennoch soll gegen den Tabellenfünften Greuther Fürth im Spitzenspiel ein Sieg gelingen. Die Vorschau von fussball.news.

Angesichts von drei Spielen in einer Woche fühlte sich Maik Walpurgis auf der Pressekonferenz vor dem Spiel an glorreiche Dresdner Zeiten erinnert: „Das ist ja fast Europacup-Programm, was wir hier hinlegen. Alle Spiele waren intensiv und anstrengend.“ In Europa war Dresden zuletzt 1991 vertreten, im Europapokal der Landesmeister gab es im Viertelfinale zwei Niederlagen gegen Roter Stern Belgrad (0:3 und 1:2). In solchen Höhen schwebt das Dresdner Team aktuell zwar nicht, dennoch dürfte der Blick auf die Tabelle den Fans Spaß machen. Damit das auch weiter so bleibt will der Trainer das Dresdner Spiel „insgesamt stimmiger gestalten.“

Respekt vor Fürth

Vor Fürth hat der 44-Jährige vor allem aufgrund der Spielweise Respekt: „Fürth ist sehr gut organisiert, spielt sehr guten Fußball und kann Gegner gut beherrschen“, charakterisierte er den Stil des kommenden Gegners. Problematisch könnte dies werden, weil Walpurgis mit Jannik Müller (Reha nach Knöchel-OP), Florian Ballas (Reha nach Schulter-OP) und Sören Gonther (Aufbautraining nach Kreuzband-OP) gleich drei Innenverteidiger weiterhin langfristig fehlen.

Stellt Buric die Startelf um?

Beim Gegner Greuther Fürth ist die sportliche Lage ähnlich wie in Dresden, Tabellenplatz fünf steht zu Buche, die Aufstiegsränge sind in Sichtweite. Nach dem Remis gegen den HSV (0:0) liege der Fokus auf der Regeneration, auch weil Trainer Damir Buric in Dresden „ein sehr schweres Spiel“ erwartet, wie er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erklärte. Dresden stehe schließlich „auch zuhause sehr kompakt“, habe „ein erfahrenes Team und vorne einen sehr schnellen Spieler mit Kone.“ Möglicherweise ist angesichts der Belastung mit Wechseln in der Fürther Startelf zu rechnen: „Wir haben die Möglichkeiten zu rotieren, denn wir haben eine gute Mannschaft“, deutete Buric einige personelle Änderungen an. Abgesehen von Hilbert (Muskelfaserriss) und Omladic (Oberschenkelprobleme) kann er wohl auf alle Akteure zurückgreifen.

About Stefan Katzenbach

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