2. Bundesliga

Walpurgis nach 100 Tagen Dynamo: Noch gibt es Zweifel

on

Die Verpflichtung von Maik Walpurgis als Nachfolger von Uwe Neuhaus wurde im Umfeld von Dynamo Dresden durchaus kritisch gesehen. Nach anfänglichem Aufschwung stagnierten die Sachsen zuletzt. Nach 100 Tagen im Amt gibt es weiterhin Zweifel am Rotschopf.

1,36 Punkte holte Dynamo bislang unter Maik Walpurigs: Was sich auf den ersten Blick nicht schlecht liest, bekommt auf den zweiten Blick aber einen faden Beigeschmack. In den vergangenen fünf Partien holten die Dresdner nur noch vier von 15 Zählern, vor allem das 1:8-Debakel beim 1. FC Köln wirkt noch nach. „Die Hinrunde war sehr wechselhaft. Wir haben viele positive Momente erlebt, aber auch einige, wo das Gegenteil der Fall war“, gab der Trainer gegenüber Tag24 zu.

Walpurgis will erst das 3-4-3-System festigen

Die gewünschte Flexibilität im taktischen Bereich konnte Walpurgis ebenfalls noch nicht einführen. Er hielt bislang am 3-4-3-System fest und begründete diese Entscheidung: „Wir wollen an unserer taktischen Variabilität arbeiten. Werden aber erst dann die nächsten Schritte einleiten, wenn das alte System zu vielen Prozenten passt.“

Spieler von Trainer überzeugt

Die Spieler konnte der Coach aber hinter sich bringen und wusste bislang mit „akribischer Arbeit“ auf dem Trainingsplatz zu überzeugen. Die Akteure sind sicher, „dass der Plan, den er verfolgt, erfolgreich für uns sein wird.“ Immerhin: 22 Punkte bedeuten zehn Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz 16. Dynamo steht vor der gewünschten ruhigen Saison, den Sprung in die obere Region verpasste das Team bislang aber regelmäßig.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.