Bundesliga

Waldschmidt zum FC Bayern? Es wäre erst der zweite Deal mit Freiburg!

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Aufgrund seiner Auftritte bei der U21-Europameisterschaft hatte sich Luca Waldschmidt bei einigen internationalen Klubs in den Fokus gespielt. Inzwischen soll sich auch der FC Bayern mit dem Angreifer beschäftigen. Kommt ein Deal zustande, wäre es erst das zweite Transfer-Geschäft zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem SC Freiburg.

Benfica Lissabon und Lazio Rom sollen es in diesem Sommer auf Luca Waldschmidt abgesehen haben. Seine hervorragenden Leistungen bei der U21-Europameisterschaft, bei der er mit sieben Treffern Torschützenkönig wurde, ließen den Angreifer des SC Freiburg in der Gunst der international betuchten Klubs noch mal nach oben steigen. Das italienische Portal Calciomercato berichtet nun sogar vom Interesse des FC Bayern.

Meisel liebt nicht lange

Doch wie oft kam es in der Historie überhaupt zu Transfergeschäften zwischen dem FC Bayern und dem SC Freiburg? Genau einmal! Hans-Werner Meisel war es, der im Sommer 1983 von der Dreisam an die Isar wechselte. Das Freiburger Eigengewächs verblieb allerdings nicht lange in München, wechselte bereits nach einer Saison und lediglich sieben Einsätze wieder nach Freiburg. Schon damals war klar, dass das Niveau der beiden Klubs viel zu weit auseinandergeht – und dieser Umstand hat sich auch mehr als 35 Jahre später sicherlich nicht verändert. Ohne Zwischenschritt wäre es ein absolutes Wagnis für Waldschmidt, sofern ein Angebot aus München tatsächlich zustande kommt.

Kehl-Transfer platzte

Eine Ausnahme war der Fall Sebastian Kehl. Ein Wechsel von Kehl zu den Bayern scheiterte vor einigen Jahren nur knapp. Im Dezember 2001 hatte es Meldungen gegeben, nach denen der damals 21-jährige Kehl bereits ein Handgeld in Höhe von umgerechnet rund 5,13 Millionen Euro erhalten habe. Uli Hoeneß, damals Manager der Münchner, ging seinerzeit fest von einem Transfer des Mittelfeldspielers aus: „Tatsache ist, dass uns Sebastian Kehl schon im Sommer seine Zusage für einen Wechsel gegeben hat.“ Kehl entschied sich jedoch um und wechselte schließlich im Januar 2002 zu Borussia Dortmund, wo er sich einen Legendenstatus erspielte.

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