Bundesliga

Walace hat Winterwechsel nicht aufgegeben

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Kann Walace beim Hamburger SV seinen Wechsel noch erzwingen? Der Brasilianer wird stets von seinem Berater Rogerio Braun begleitet, zudem zeigte er nach seiner verspäteten Ankunft im Trainingslager keine Einsicht. Es scheint, als könne der Riss im Verhältnis nicht mehr gekittet werden. 

Walace ist eine zentrale Figur bei den Planungen für die schwere Rückrunde. Wenn der Olympiasieger von 2016 nach nur einem Jahr beim HSV zurück in die Heimat wechselt, braucht Trainer Markus Gisdol Ersatz im defensiven Mittelfeld. Flamengo Rio de Janeiro würde ihn gerne ausleihen, Atletico Mineiro sogar kaufen, zudem hat sich der spanische Erstligist Deportivo Alaves gemeldet. Ein konkretes Angebot steht zwar noch aus, doch schon jetzt ist wohl sicher: Die vergangenen Winter bezahlten 9,2 Millionen Euro werden die Hanseaten nicht mehr erhalten.

Kaiser als Walace-Ersatz?

Sportdirektor Jens Todt und die Verantwortlichen haben den Transfermarkt im Blick und wollen nach Bild-Informationen die Lücke bei einem Wechsel von Walace mit mindestens zwei Spielern schließen. Bei einem davon soll es sich um Dominik Kaiser von RB Leipzig handeln. Er kam in dieser Saison nur noch auf 127 Einsatzminuten und ist unter Trainer Ralph Hasenhüttl nicht mehr gefragt. Gisdol und Kaiser kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten bei der U23 der TSG Hoffenheim. Er wäre mit seiner Erfahrung eine Sofort-Hilfe im Abstiegskampf.

 

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