Bundesliga

„Wake up call“ für Mainz? Hack: „Hoffe, dass es für uns ein Zeichen war“

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Der 1. FSV Mainz 05 verlor nach vier Partien erstmals wieder ein Spiel und kam beim FC Augsburg an einem rabenschwarzen Sonntag mit 0:3 unter die Räder. Alexander Hack hofft auf eine Art „wake up call“ für sein Team.

Es dauerte keine acht Minuten, da zeigte Schiedsrichter Sören Storks erstmals auf den Punkt und bestrafte korrekterweise das Handspiel von Daniel Brosinski. Alfred Finnbogason ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte sicher – wie auch 26 Minuten später, als diesmal Moussa Niakhates Handspiel geahndet wurde. Schon da war klar: Der FSV Mainz würde in der Fuggerstadt wohl keine Punkte mitnehmen. Zu viele Akteure waren von ihrer Bestform weit entfernt. Alexander Hack erinnerte sich an die beiden verkorksten im Frühjahr bei Eintracht Frankfurt zurück, als die Rheinhessen erst im DFB-Pokal und Wochen später auch in der Bundesliga zweimal klar mit 0:3 unterlagen. Vor allem nach Abpfiff soll es laut zugegangen sein in der Kabine. Der Innenverteidiger sagte über Coach Sandro Schwarz im kicker: „Genauso wie in der vergangenen Saison in Frankfurt hat der Trainer die richtigen Worte gefunden.“

Blick nach oben kommt zu früh

Natürlich lassen sich die Situationen nicht vergleichen, schließlich beträgt das Polster auf Relegationsplatz 16 weiterhin satte zwölf Zähler. Allerdings richtete sich der Blick bei Mainz vorsichtig nach oben, weshalb Hack erkannte: „Wir haben es versäumt nachzulegen mit den zwei Siegen im Rücken.“ Der in den ersten beiden Rückrundenspielen noch stark aufspielende Abwehrmann konnte ebenfalls nicht überzeugen und fand mit Blick auf das Kollektiv deutliche Worte: „Es war definitiv unsere schwächste Saisonleistung.“

Hack: „Hoffe, dass es ein Zeichen war“

Möglicherweise sahen sich einige Akteure nach acht Zählern aus den vergangenen vier Partien bereits einen Schritt weiter und ließen daher die nötigen Prozentpunkte vermissen. Mit Ausnahme von Jean-Philippe Gbamin und dem bei allen Gegentreffern schuldlosen Florian Müller stemmte sich kein Mainzer in Augsburg gegen die Niederlage. Hack mahnte daher: „Ich hoffe, dass es für uns Spieler ein Zeichen war, nur mit guter Laune geht es nicht.“ Dies gilt es am Freitag (20.30 Uhr) gegen Bayer Leverkusen unter Beweis zu stellen.

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