Frauen

Voss-Tecklenburg sieht in spielfreier Zeit eine große Herausforderung

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Frauen-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sieht in der spielfreien Zeit aufgrund der Coronakrise Schwierigkeiten für Fußballerinnen aller Altersklassen. „Wir stehen vor großen Herausforderungen, weil wir mit dieser Situation noch keine Erfahrungen gemacht haben“, sagte die 52-Jährige im Interview mit DFB.de: „Das ist so ein bisschen wie verletzte Spielerinnen zurück auf den Platz zu bringen, die aber gar nicht verletzt waren.“ 

Es gehe darum herauszufinden, was man tun könne, um die Spielerinnen „einigermaßen fit zu halten“, erklärte Voss-Tecklenburg. Deshalb habe man für alle Spielerinnen von den U15-Juniorinnen bis zur Frauen-Nationalmannschaft eine Aktion mit dem Titel #stayathome geschaffen. Dabei werden den Fußballerinnen über eine Team-App altersgerechte Trainingsinhalte und -programme vermittelt, die sie zu Hause ausführen sollen.

Nach der Verschiebung der EM-Qualifikationsspiele im April stehen die nächsten Länderspiele für die deutschen Frauen frühestens im September an. Die für Juli 2021 geplante Europameisterschaft wird der verlegten Männer-EM weichen müssen, für Voss-Tecklenburg kein Problem: „Ich sehe das nicht als Zurückstellung des Frauenfußballs. In diesen herausfordernden Zeiten muss der Fußball als Ganzes solidarisch zusammenstehen.“

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