2. Bundesliga

Vor Rückkehr ins Tor: Esser kann seine Degradierung durch Slomka ausblenden

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Michael Esser bewies als einer von wenigen Profis bei Hannover 96 in der vergangenen Saison Bundesliga-Format. Dennoch holte der Klub Weltmeister Ron-Robert Zieler vom VfB Stuttgart zurück nach Niedersachsen. Nach dessen skurrilem Platzverweis in Karlsruhe erhält sein Ersatzmann am Freitag mal wieder eine Chance.

Dabei will sich Esser von seiner besten Seite präsentieren. „Ich habe in all den Jahren hier viele Leute kennengelernt, für die es sich lohnt zu kämpfen“, zitiert die Bild-Zeitung den Schlussmann. Das gelte auch für Trainer Mirko Slomka, obschon der ihm im Verbund mit den Klubverantwortlichen Zieler ohne eine echte Chance auf einen offenen Zweikampf als neuen Stammkeeper vorsetzte. „Ich habe kein Problem damit, auch für den Trainer zu kämpfen“, so Esser. „Das ist mir egal, das muss man ausblenden.“

„Leichtes Vorfühlen“ auf Winter-Transfer

Der 31-Jährige hatte Hannover 96 eigentlich nach der Verpflichtung von Zieler verlassen wollen. Jedoch zerschlugen sich alle Wechsel, großes Interesse soll etwa seitens RB Leipzig vorhanden gewesen sein. So ging Esser mit den Niedersachsen ins letzte Vertragsjahr, wobei ein vorzeitiger Abschied im Winter denkbar scheint. „Es gibt schon ein leichtes Vorfühlen“, bestätigt der Castrop-Rauxeler. Dabei scheint ihm vor allem wichtig zu sein, bei einem neuen Verein die Möglichkeit auf einen Stammplatz zu sehen. „Tendenziell würde ich lieber und gerne noch spielen“, so Esser. Er war 2017 vom SV Darmstadt an die Leine gewechselt. Am Freitag wird er sein 38. Pflichtspiel für den Klub machen. Ob ein 39. hinzu kommt, scheint fraglich. Zieler ist nach seinem ungewollten Faustschlag gegen Daniel Gordon nur für eine Partie gesperrt.

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