Bundesliga

Vor Duell mit künftigem Klub: So involviert ist Nagelsmann bei Leipzig schon

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Am Samstag kommt es in der Bundesliga zur Partie TSG Hoffenheim gegen RB Leipzig. Ein besonderes Spiel wird es vor allem für 1899-Coach Julian Nagelsmann. Der wechselt im Sommer 2019 nach Sachsen. In einigen Bereichen ist er schon jetzt an Planungen beteiligt.

Wie Sport Bild berichtet, gibt es keine grundsätzliche Einigung zwischen dem 31-Jährigen und seinen aktuellen Vorgesetzten, er müsse sich bei Leipzig bis zum Saisonende aus allen Themen raushalten. Offenkundig vertrauen Mäzen Dietmar Hopp und Sportchef Alexander Rosen auf die Professionalität und den Ehrgeiz von Nagelsmann. „Es interessiert mich null Komma null, wer auf der anderen Seite steht“, wird der vor der Begegnung mit seinem künftigen Klub zitiert. Es sei ein Spiel wie jedes andere.

Deutsch-Gebot wegen Nagelsmann

Dennoch bereitet Leipzig seinem neuen Trainer bereits jetzt das Feld. Weil Nagelsmann nicht gerne mit Dolmetschern arbeite, gibt es eine Verfügung, dass alle Spieler bis zur Winterpause hinreichend Deutsch sprechen müssen. Auch an der Verpflichtung von Fitnesstrainer Daniel Behlau sei er beteiligt gewesen. Gerüchteweise warb der 31-Jährige im August außerdem bei seinem Ex-Spieler Sebastian Rudy um einen Wechsel nach Leipzig. Der Nationalspieler entschied sich für Schalke 04. „Ich habe zu Julian Nagelsmann so viel Kontakt wie zu Fredi Bobic oder Michael Reschke“, versichert Sportchef Oliver Mintzlaff zwar. Der Draht ruhe abgesehen von einigen SMS. Doch scheint unrealistisch, dass der neue Coach sich so gar nicht mit seinem künftigen Arbeitgeber beschäftigt.

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