Bundesliga

Vor Duell mit Ex-Klub: Schulz ist Hertha dankbar

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Am Samstag empfängt Hertha BSC am 12. Spieltag der Bundesliga die TSG Hoffenheim. Für die Hauptstädter ist es eine wegweisende Partie. Bei einer Niederlage zögen die Kraichgauer auf sechs Punkte davon. Besonders wird die Begegnung außerdem für Nico Schulz. Er trifft auf seinen Jugendklub. 

„Dieses Spiel jetzt gegen Hertha ist für mich besonders“, so der gebürtige Berliner gegenüber der Bild-Zeitung. Er pflege noch Kontakt zu einigen ehemaligen Weggefährten. Zudem werden Freunde und Familie im Stadion sein. Für den 25-Jährigen ist es eine Art Heimkehr. „Dort habe ich mit sieben Jahren angefangen, meine ganze Jugend und den Profi-Start verbracht“, erklärt Schulz. Der Alten Dame gegenüber verspürt er eine tiefe Verbundenheit. „Mit den Auftritten in der Nationalelf und der Champions League haben sich alle meine Träume erfüllt, die ich als kleines Kind hatte. Auch Hertha hat daran einen erheblichen Anteil, dafür bin ich sehr dankbar.“

Dardais Prophezeiung

Schulz hatte die Berliner im Jahr 2015 verlassen, über den Umweg Borussia Mönchengladbach nach Hoffenheim gefunden. Dort entwickelte er sich zum DFB-Auswahlspieler. Die wenigsten Experten hätten dem linken Flügelspieler eine solche Karriere zugetraut. Pal Dardai war aber eigener Aussage zufolge immer schon überzeugt von Schulz. „Nico war damals 16 Jahre jung, als er das erste Mal bei uns beim Training war“, erklärt der Cheftrainer der Hertha. „Er war so schnell, hatte ein riesiges Potenzial, ich habe sofort zu ihm gesagt: ‚Junge, du wirst mal Nationalspieler.‘ Ich habe recht behalten.“ Dardai war seinerseits als Spieler mit Schulz auf dem Platz. Später trainierte der 42-Jährige ihn bei der Hertha.

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