Champions League

Vor direktem Duell: Ex-Schalker Stoffelshaus lockte Höwedes nach Moskau

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Der FC Schalke 04 trifft im zweiten Vorrundenspiel der Champions-League-Gruppenphase am Mittwoch (18.55 Uhr) auf Lokomotive Moskau. Was sich auf den ersten Blick wie ein ganz normales Duell liest, ist bei näherer Betrachtung eine spezielle Partie.

Erik Stoffelshaus arbeitete insgesamt elf Jahre für Schalke und ist seit zwei Jahren als Sportdirektor in Moskau tätig. Für ihn und zwei Spieler von Lokomotive ist das Duell gegen die Königsblauen ein besonderes. Jefferson Farfan, der 170 Pflichtspiele für den Ruhrpottklub absolvierte, geht seit Januar 2017 auf Torejagd in Russland.

Stoffelshaus als Initiator des Höwedes-Transfers

Noch spektaktulärer erschien der Sommertransfer von Benedikt Höwedes. Das Urgestein der Schalker fiel bei Trainer Domenico Tedesco komplett durch das Raster und wurde nach einem Jahr Leihe zu Juventus Turin endgültig in Richtung Moskau verkauft. Es war Stoffelshaus, der den Wechsel von Höwedes in die Schalke-Akademie miterlebte und ihn seit 1998 kennt, der den Weltmeister locken konnte, wie er im kicker verriet: „Bene hat viele Fragen estellt. Und die richtigen Antworten haben ihm wohl gefallen.“

Inzwischen Stammspieler

Höwedes, der für fünf Millionen Euro kam, ist inzwischen Stammspieler. Das Abrutschen auf den elften Rang und die 0:3-Pleite im ersten Champions-League-Duell gegen Galatasaray Istanbul konnte auch er nicht verhindern. Das alles wollen der 30-Jährige und die Teamkollegen vor dem ersten Heimspiel gegen Schalke aber ausblenden.

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