1. FC Köln

Von Lewandowski bis Hinteregger: Das sind die besten klubinternen Torschützen der Bundesliga

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Dass Robert Lewandowski vom FC Bayern München die Torjägerliste der Bundesliga und somit auch die klubinterne Wertung anführt, dürfte jedem deutschen Fan bewusst sein. Doch wie sieht die Rangfolge bei den weiteren Vereinen in der Bundesliga aus?

FC Bayern München

Mit 29 Treffern führt Robert Lewandowski die Wertung in der Bundesliga an und ist damit auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Münchner bisher die meisten Tore aller Klubs in dieser Saison geschossen haben. Intern nicht mehr einholbar: Der Pole hat mehr als doppelt so viele Tore auf dem Konto wie sein Verfolger Serge Gnabry, der immerhin elfmal traf.

Borussia Dortmund

Mit Jadon Sancho (17 Tore) hat Borussia Dortmund zwar „nur“ den drittbesten Torschützen der Liga in seinen Reihen, doch für den BVB trafen bereits 17 verschiedene Torschützen – Top-Wert in der Bundesliga. Intern wird Sancho von Marco Reus (11) und Erling Halland (10) verfolgt, allerdings brauchte letzterer gerade einmal elf Spiele dafür.

Borussia Mönchengladbach

Bei Borussia Mönchengladbach ist der Kampf um die interne Torjägerkanone noch in vollem Gange. Sowohl Alassane Plea als auch Marcus Thuram haben jeweils zehnmal für die Fohlen genetzt. Ärgster Verfolger der beiden, Breel Embolo (7), ist derzeit verletzt. Somit läuft alles auf einen Zweikampf der beiden Franzosen hin.

Bayer Leverkusen

Bei der Werkself von Bayer Leverkusen ist Kai Havertz derzeit in Top-Form, das spiegelt sich auch in der Torschützenliste wider. Havertz traf seit der Corona-Pause fünfmal und markierte damit seine Saison-Tore sieben bis elf. Damit überholte der Youngster seinen Angreifer-Kollegen Kevin Holland (9), der verletzungsbedingt bei seinem aktuellen Wert stehen bleibt.

RB Leipzig

Wie schon bei den Münchnern ist auch hier bei RB Leipzig intern alles schon entschieden. Timo Werner führt die vereinseigene Rangliste mit 24 Treffern an. Marcel Sabitzer kommt als zweitbester Schütze gerade einmal auf neun Torerfolge. Ausruhen will sich Werner aber dennoch nicht, schließlich kann er Lewandowski noch die Torjägerkanone der Bundesliga streitig machen.

VfL Wolfsburg

Mit elf Toren ist der niederländische Hüne Wout Weghorst der erfolgreichste Torschütze beim VfL Wolfsburg. Gefolgt wird er aber von Renato Steffen (6), der all seine Treffer in der Rückrunde erzielte. Setzt Steffen seinen Trend fort, könnte er Weghorst noch gefährlich werden.

TSG Hoffenheim

Hier wird es nochmal spannend bis Saisonende. Andrej Kramaric ist mit sieben Treffern bislang der beste Torschütze bei der TSG Hoffenheim. Doch aufgrund von einer Knieverletzung kann der Kroate seine Bilanz derzeit nicht ausbauen. Mittelfeldspieler Christoph Baumgartner (6) folgt nur knapp, ebenso Sargis Adamyan (5).

SC Freiburg

Beim SC Freiburg sind gefühlt nur Angreifer in der Verlosung. Stoß-Stürmer Nils Petersen kommt in dieser Saison auf neun Treffer. Seine beiden offensiven Kollegen Lucas Höler und Luca Waldschmidt brachten jeweils fünfmal den Ball im gegnerischen Kasten unter.

Hertha BSC

Dodi Lukebakio und Vedad Ibisevic von Hertha BSC könnten vom Spieler-Typ nicht unterschiedlicher sein, trotzdem sind beide relativ gleich erfolgreich. Der schnelle und agile Lukebakio führt die interne Rangliste mit sechs Treffern an, der erfahrene Strafraumstürmer Ibisevic folgt mit fünf Toren nur knapp dahinter.

FC Schalke 04

Der FC Schalke 04 hat dieser Tage andere Probleme, als sich mit der internen Torjägerliste zu befassen. Wichtiger wäre den Königsblauen sicher, dass überhaupt mal wieder Punkte aufs Konto kommen. Dazu sind Tore allerdings fast unerlässlich. Suat Serdar (7) durfte bislang am öftesten jubeln, Amine Harit (6) und Benito Raman (5) kommen dahinter. Prekär: Mittelstürmer Guido Burgstaller traf trotz 21 Einsätze in dieser Spielzeit noch gar nicht in der Bundesliga.

1. FC Köln

Wer hätte vor der Saison gedacht, dass sich Jhon Cordoba (11) beim 1. FC Köln gegen seine beiden Konkurrenten Simon Terodde (3) und Anthony Modeste (2) durchsetzt? Und wer bitte hätte gedacht, dass ein Abwehrspieler an zweiter Stelle kommt? Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw kommt mit fünf Treffern auf genauso viele wie Leihe Mark Uth.

Eintracht Frankfurt

Apropos Verteidiger: Bei Eintracht Frankfurt ist Innenverteidiger Martin Hinteregger die Überraschung der Saison, zumindest was die Torausbeute angeht. Mit acht Treffern überragt der Österreicher seine beiden portugiesischen Angreifer-Kollegen Goncalo Paciencia und Andre Silva (je 7). Hintereggers Eigentor gegen Bayern ist da nicht mit eingerechnet. Außerdem hält Frankfurt die meisten Defensiv-Tore der Liga.

FC Augsburg

Beim FC Augsburg ist es dagegen wieder ein klassischer Stürmer, der die interne Rangliste anführt. Florian Niederlechner (11) traf für die Fuggerstädter am häufigsten, allerdings ist Außenverteidiger Philipp Max (7) sein ärgster Verfolger.

Union Berlin

Ähnliches gilt für die Wertung bei Union Berlin. Der schwedische Stürmer Sebastian Andersson ist mit zwölf Treffern bislang der beste Torschütze der Eisernen. Angreifer-Kollege Marius Bülter (7) geht als Nummer zwei durch.

FSV Mainz 05

Mit deutlichem Vorsprung hat sich Robin Quaison (12) beim FSV Mainz 05 von seinen Kollegen abgesetzt, hat damit ein knappes Drittel aller Mainzer Tore (37) allein erzielt. Karim Onisiwo und Levin Öztunali (je 4) bereiten Quaison keine Konkurrenz.

Fortuna Düsseldorf

Was diese Wertung betrifft, ist bei Fortuna Düsseldorf (31) ein weiterer Alleingänger unterwegs. Rouwen Hennings (12) hat genauso viele Tore erzielt, wie seine beiden Nachzügler Kenan Karaman und Erik Thommy (je 6) zusammen.

Werder Bremen

Zum Zeitpunkt dieser Auflistung hat Werder Bremen mit gerade einmal 30 Treffern die wenigsten Tore in dieser Bundesliga-Saison erzielt, hat aber auch noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Milot Rashica (7) traf noch am häufigsten für die Bremer, Leonardo Bittencourt, Davy Klaassen und Yuya Osako (je 4) folgen.

SC Paderborn

Traurig, aber wahr: Der SC Paderborn ist nicht nur das Tabellenschlusslicht was die Punktausbeute angeht, sonder hat auch die niedrigsten Werte unter den Torschützen. Die erfolgreichsten beim Aufsteiger sind Streli Mamba und Dennis Srbeny mit jeweils fünf Treffern. Immerhin verteilen sich die bisher 32 geschossenen Saisontore auf 14 verschiedene Akteure – damit rangiert Paderborn in der oberen Tabellenhälfte.

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