Bayer 04 Leverkusen

Volland nach Niederlage in Leipzig resigniert: „Unter dem Strich war es gar nichts“

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Bayer Leverkusen hat am Sonntag den nächsten Nackenschlag in der Bundesliga kassiert: Bei RB Leipzig ging die Werkself mit 0:3 unter. Kevin Volland wirkte nach der Partie resigniert und um eine Erklärung für die mangelhafte Konstanz des Teams verlegen.

„Es hatte heute keine Struktur“, kritisierte der Angreifer bei Sky. „Es war jeder für sich, oft haben wir im falschen Moment gespielt oder zu lang den Ball gehalten. Unter dem Strich war es gar nichts.“ Der 26-Jährige wollte keine Ausreden gelten lassen. Die Gastgeber haben seiner Ansicht nach zwar „defensiv bombenfest gestanden“, „herausragend“ sei Leipzig aber vor allem im ersten Durchgang nicht gewesen. „Da hätten wir viele Gelegenheiten besser ausspielen müssen.“

Keine Hilfe von den Nebenleuten

Insgesamt habe Leverkusen aber zu wenige Aktionen nach vorne gehabt, so Volland. Dabei habe es vor allem am Zusammenwirken der einzelnen Spieler gehapert. „Kein Spieler von uns hatte heute auf dem Platz das Gefühl, dass er vom Nebenmann Hilfe bekommt.“ Das Problem dabei: Nach elf Spieltagen ist längst keine Rede mehr von kurzzeitigen Phänomenen. „Die Konstanz in diesem Jahr ist in der Bundesliga nicht da“, gibt Volland unumwunden zu. „Wir müssen weiter dran arbeiten, es ist die alte Floskel.“

„Meilenweit von unseren Zielen entfernt“

Für die Rheinländer bedeutete die neuerliche Niederlage vor allem deshalb Ärger, weil die Konkurrenz im Tabellenkeller punktete. Der Vorsprung auf die direkte Abstiegsplätze ist auf nur noch drei Punkte geschmolzen. „Wir sind von unseren Zielen in der Bundesliga meilenweit entfernt“, konstatiert Volland. „Da müssen wir schauen, dass wir einen guten Punkte-Puffer haben.“ Ob Trainer Heiko Herrlich daran mitarbeiten darf, scheint fraglicher denn je. Nach der Länderspielpause trifft Leverkusen am Freitagabend auf Schlusslicht VfB Stuttgart.

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