Bundesliga

Vogt-Wechsel zur Eintracht kein Thema

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Das Transferfenster ist seit dem 1. Januar geöffnet und die Gerüchteküche fängt sofort an zu brodeln. Auch der Name Kevin Vogt wurde in diversen Medien als möglicher Neuzugang bei Eintracht Frankfurt gehandelt. Der Abwehrspieler der TSG Hoffenheim hat unter Trainer Alfred Schreuder wohl keine Zukunft mehr.

Der in der Vergangenheit stets gesetzte Kevin Vogt kam zuletzt bei der TSG Hoffenheim nicht mehr zum Einsatz und legte deshalb kurz vor Weihnachten auch die Kapitänsbinde nieder. „Das für das Amt nötige und wichtige Vertrauensverhältnis zwischen Cheftrainer und mir ist gestört, die Entscheidungen und mir gegenüber gemachten Aussagen sind für mich inhaltlich nicht nachvollziehbar“, sagte der Abwehrspieler dem Sportbuzzer.

Vogt bringt zwar gewisse Qualitäten mit

213 Bundesligaspiele schwer, als letzter Mann und im defensiven Mittelfeld einsetzbar: Vogt gehört zu der Sorte Spieler, die sofort Begehrlichkeiten weckt. Der 28-Jährige wurde in der Vergangenheit unter anderem auch schon mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht, gewisse Qualitäten wie Robustheit, Zweikampfstärke und ein gepflegter Spielaufbau sind also vorhanden.

Aber: Transfer ist kein Thema bei der Eintracht

Auch der Name von Eintracht Frankfurt fiel neben Werder Bremen in diesem Zusammenhang. Allerdings ist eine Verpflichtung von Vogt nach fussball.news-Informationen bislang kein Thema bei den Hessen. Die Verantwortlichen haben bei der Suche nach Verstärkungen zwar die Defensive auf dem Zettel, doch derzeit geht der Blick nicht in Richtung Kraichgau.

Sinnhaftigkeit müsste hinterfragt werden

Würde eine Verpflichtung Sinn ergeben? Die Eintracht ist auf der Vogt-Position mit Makoto Hasebe und ersatzweise Martin Hinteregger bislang gut aufgestellt. Der gebürtige Wittener wird den Platz auf der Ersatzbank in Hoffenheim nur schwer gegen den in Frankfurt eintauschen wollen. Zudem muss die Frage beantwortet werden, was die Frankfurter wollen. Wenn der Systemwechsel von Dreier- auf Viererkette gelingen soll, benötigt Trainer Adi Hütter andere Spielertypen. Außerdem wäre ein weiterer Platz für die talentierten Abwehrspieler Evan N’Dicka und Almamy Toure blockiert. Auf der Sechserposition, die Vogt ebenfalls bekleiden kann, ist das Team insgesamt zufriedenstellend besetzt. Sollte ein Neuzugang für das Zentrum kommen, benötigt die Eintracht vor allem die Eigenschaften Tempo und Umschaltspiel – Komponenten, die nicht unbedingt mit dem eher für Wucht stehenden ehemaligen Spielführer der TSG in Verbindung gebracht werden.

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