Bundesliga

Vogt übt harsche Kritik nach neuerlicher Hoffenheim-Pleite

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Die TSG Hoffenheim hat eine englische Woche zum vergessen hinter sich. Aus drei Heimspielen gegen RB Leipzig, Manchester City und Eintracht Frankfurt holten die Kraichgauer nicht einen Punkt. Kapitän Kevin Vogt schlägt Alarm und kritisiert vor allem die Defensivleistung seines Teams.

„Wir schenken dem Gegner heute zwei Tore“, ärgerte sich der 27-Jährige nach der Partie bei Sky. „Wir schießen gefühlt zwei Eigentore.“ Beim 1:0 der Gäste durch Ante Rebic (40.) hatte Mittelfeldmann Florian Grillitsch einen Einwurf direkt zum Gegner geworfen. Das 2:0 durch Luka Jovic (46.) fiel nachdem Torhüter Oliver Baumann eine Flanke nach vorne abwehrte. „Es ist viel zu billig, wie wir die Gegentreffer fressen“, so Vogt. Mit Tabellenplatz 13 hinkt der Champions-League-Teilnehmer den eigenen Erwartungen weit hinterher.

„Wir müssen in die Spur kommen“

„Wir haben sieben Punkte“, rechnete Vogt vor. „Das ist gar nichts, das ist mickrig. Der Situation müssen wir uns bewusst sein, da brauchen wir nichts schön zu reden.“ Neben der Anfälligkeit in der Defensive monierte der gebürtige Wittener mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Über weite Strecken setze das Team im Offensivspiel die Vorgaben von Trainer Julian Nagelsmann um. Zu viele Torgelegenheiten blieben anschließend aber ungenutzt. „Wir müssen auch mal wieder in die Spur kommen und die Dinger machen“, forderte Hoffenheims Spielführer. Die TSG hat bereits sieben Punkte Rückstand auf die Champions-League-Ränge. Nach der Länderspielpause reist sie zum 1.FC Nürnberg.

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