Bayer 04 Leverkusen

Völler wollte Tedesco unbedingt verpflichten

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Wenn Bayer 04 Leverkusen am Freitagabend beim FC Schalke 04 antritt, sitzt bei den Königsblauen das Objekt der Begierde von Rudi Völler auf der Bank. Der Sportdirektor hätte Trainer Domenico Tedesco gerne verpflichtet. An zweiter Stelle stand der Name Peter Bosz. Der Weg für Heiko Herrlich wurde somit erst spät frei.

Manager Jonas Boldt nahm nach Bild-Informationen am 3. Juni Kontakt mit dem Berater-Umfeld von Tedesco auf. Allerdings kamen die Leverkusener zu spät, der damalige Trainer von Erzgebirge Aue hatte sich zuvor schon zweimal mit Sportdirektor Christian Heidel getroffen. Kurz nach der Kontaktaufnahme von Leverkusen machte er Nägel mit Köpfen und verpflichtete Tedesco. Bayer versuchte alles und bot dem 32-Jährigen, der bei Schalke rund eine Millionen Euro verdienen soll, das doppelte Gehalt.

Tedesco und Bosz standen ganz oben auf der Liste

Auch Wunschtrainer Nummer zwei landete nicht bei der Werkself. Peter Bosz zog es zu Borussia Dortmund, mit denen er in der Bundesliga ganz oben steht und an der Champions League – wenn bislang auch mit mäßigem Erfolg – teilnimmt. Völler fand allerdings schnell die Lösung für den Klub und holte Herrlich vom SSV Jahn Regensburg. Der Coach wollte nach dem Aufstieg beim Zweitligisten bleiben, doch die kümmerten sich nicht frühzeitig um dessen Vertrag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei Bayer findet das Team inzwischen Stück für Stück zusammen, die beiden letzten Heimspiele gegen den SC Freiburg und Hamburger SV wurden mit insgesamt 7:0 Toren erfolgreich gestaltet.

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