Bayer 04 Leverkusen

Völler über Klinsmann: „Ein ungewöhnlicher Abgang“

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Sie spielten einst gemeinsam im Sturm des deutschen Nationalteams und der eine beerbte den anderen als Bundestrainer. Während Rudi Völler nach wie vor Sportchef von Bayer Leverkusen ist, hat sich Jürgen Klinsmann nach seinem Aus bei Hertha BSC in der Bundesliga ins Abseits gestellt.

Der Abgang von Jürgen Klinsmann als Trainer von Hertha BSC unterhielt eine ganze Fußballnation. Der ehemalige Bundestrainer erhielt wenig Verständnis für seine Entscheidung, die Berliner frühzeitig zu verlassen. Vor allem die Art und Weise stieß dabei auf. Auch Rudi Völler, Sportchef von Bayer Leverkusen, zeigte wenig Verständnis: „Es war schon ein etwas ungewöhnlicher Abgang. Ich weiß nicht, ob es eine Kurzschlusshandlung war“, sagte der 59-Jährige auf RTL Nitro zum auf Facebook verkündeten Aus.

Vereinstrainer und Nationaltrainer nicht zu vergleichen

Möglicherweise habe Klinsmann die Aufgabe bei den Herthanern „auch ein bisschen unterschätzt. Es ist etwas anderes als als Nationaltrainer. Man muss sich jeden Tag kümmern. Das ist eine große Aufgabe, auch den Dampfer zu lenken.“ Klinsmann, der den Verein Hertha BSC als „spannendstes Projekt im europäischen Fußball“ tituliert hatte und den Begriff „Big City Club“ dafür etablierte, ist neben seinem Traineramt bei der Hertha mittlerweile auch seinen Posten als Aufsichtstratsmitglied los. Verbrannte Erde hinterließ der Wahl-Amerikaner nicht nur in Berlin, sondern in der gesamten Liga.

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

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