Bayer 04 Leverkusen

Völler: Kein Zeitdruck für Havertz nach „keiner so prickelnden Hinrunde“

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Bayer Leverkusen bereitet sich dieser Tage in La Manga (Spanien) auf die Rückrunde vor. Nach der tollen Rückserie der Vorsaison liegt die Werkself aktuell zwei Punkte hinter der Wiederholung von Platz vier. Zu den großen Unterschieden innerhalb des abgelaufenen Kalenderjahrs gehörten die Leistungen von Kai Havertz.

In der starken Rückserie stach der Nationalspieler nochmal aus dem Team heraus, erzielte alleine elf Treffer auf dem Weg in die Champions League. In der Hinrunde gelangen ihm lediglich zwei Tore. Erstmals ist sein kometenhafter Aufstieg ins Stocken geraten. Das sieht auch Rudi Völler ohne jedes Blatt vor dem Mund so. „Kai hat im Vergleich zum überragenden letzten Jahr keine so prickelnde Hinrunde gespielt“, sagt der Geschäftsführer gegenüber der Bild-Zeitung. Die Vermutung liegt nahe, die ungewisse persönliche Zukunft könne bei Havertz eine Rolle spielen. Der 20-Jährige, so ist die einhellige Meinung der meisten Beobachter, wird im Sommer zu einem internationalen Top-Klub wechseln.

„Gehen offen mit der Personalie um“

Wohin die Reise geht, ist aber noch völlig offen. Ebenso, wann die Entscheidung fällt. „Wir haben keinen Zeitdruck, gehen alle ganz offen mit dieser Personalie um“, sagt Völler zu dem Thema. „Irgendwann wird es eine Entscheidung geben.“ Bayer Leverkusen kann fest mit einer neuen Rekordablöse rechnen, weil Havertz noch bis 2022 unter Vertrag steht. Ans Geld denken sie bei den Rheinländern aber wohl noch nicht. Stattdessen soll Havertz helfen, die sportlichen Ziele zu erreichen. „Er brennt und wird dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten eine tolle Rückrunde hinlegen“, ist Völler überzeugt.

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