Bayer 04 Leverkusen

Völler: Brandt steht vor einer Welt-Karriere

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Bayer Leverkusen kommt in der Bundesliga nicht so recht vom Fleck. Nach zwei Siegen gegen Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf folgte mit der 2:4-Niederlage im Topspiel gegen Borussia Dortmund nach einer Zwei-Tore-Führung die Ernüchterung. Das Potenzial der Mannschaft bleibt unbestritten. Julian Brandt zum Beispiel traut Sportchef Rudi Völler eine Welt-Karriere zu.

„Man vergisst ja immer noch, wie jung er ist und, dass er immer noch mal Leistungsschwankungen erlegen ist“, so der Weltmeister von 1990 im Podcast Phrasenmäher von Bild-Zeitung und Sport Bild. „Er hat eine tolle Entwicklung genommen, so wie wir uns das alle erhofft haben.“ Dass seine Karriere den 22-Jährigen in vermutlich nicht allzu ferner Zukunft weg von Leverkusen treiben wird, ist Völler bewusst. Brandt verlängerte im April durchaus überraschend seinen Vertrag, ist nun bis 2021 an die Werkself gebunden.

„Irgendwann verliebst du dich in einen Klub“

Ein Jahr länger läuft das Papier von Geschäftsführer Völler. Der 58-Jährige spürt eine extrem große Verbindung zum Verein. „Irgendwann verliebst du dich in einen Klub“, erklärt er. „Und das ist bei mir Bayer Leverkusen. Wir haben uns in den letzten 40 Jahren zu einem absoluten Top-Klub entwickelt.“ Als Spieler kam der Stürmer 1994 ins Rheinland. Seit seinem Karriereende zwei Jahre später arbeitet er auf operativer Ebene bei der Werkself. Das Amt als Bundestrainer und ein Intermezzo als Coach des AS Rom unterbrachen zwischen 2000 und 2005 seine Zeit bei Bayer.

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