Bundesliga

Virus-Folgen: Fortuna-Keeper Wolf erklärt sein Fehlen

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Vor der Saison lieferte sich Raphael Wolf mit Michael Rensing ein offenes Rennen um den Platz zwischen den Pfosten bei Fortuna Düsseldorf. Am Ende musste sich der Aufstiegskeeper geschlagen geben. Zuletzt fehlte er mehrfach sogar auf der Bank. Nun erklärt Wolf, warum er zuletzt außen vor war.

„Ich war bei mehreren ärztlichen Untersuchungen“, so der 30-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Es wurde immer wieder gesagt, dass der entzündete Nerv durch einen Virus kommt. Da habe ich mir irgendwann mal was eingefangen und nicht richtig auskuriert.“ Eine Folge der Entzündung am Nerven seien erhebliche Schwindelgefühle gewesen. „Ich war völlig raus – von 100 runter auf 0“, so Wolf. Seit Mitte September vertritt Jannick Theißen, sonst bei der U23 im Einsatz, den gebürtigen Münchner als Ersatzkeeper.

„Danach heißt es: Feuer frei!“

Allerdings befindet sich Wolf nunmehr im Aufwind. „Ich kann wieder stehen, sprechen und gehen. Dadurch kommt die Lebensqualität zurück.“ Eine gewisse Zeit lang werde er noch der Pflege bedürfen, dann könne die Belastung langsam wieder hochgefahren werden. „Danach heißt es: Feuer frei!“ Der 30-Jährige, der im April dem Werben des Hamburger SV widerstand und in Düsseldorf eine Vertragsverlängerung bis 2021 unterschrieb, kam im bisherigen Saisonverlauf nur im DFB-Pokal bei RW Koblenz zum Einsatz. In der Vorsaison hatte er Rensing nach dem dritten Spieltag ersetzt und einen großen Anteil am Aufstieg der Fortuna.

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