Bundesliga

„Viel kaputt gemacht“: Lüttich für Hütter als Knackpunktspiel

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Eintracht Frankfurt ist nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Pflichtspielen 2019 in einer äußerst unangenehmen Phase. Trainer Adi Hütter erkannte einen Schlüsselmoment.

Der Blick von Adi Hütter richtete sich in der Zeit bei Eintracht Frankfurt meistens nach oben. Der Klub hat sich in den vergangenen drei Jahren permanent nach vorne entwickelt, auch in dieser Spielzeit sah es bis zum 5:1-Sieg am 2. November gegen den FC Bayern München gut aus. Nur fünf Tage später folgte dann aber ein Knackpunkt, den das Team kaum verdaut hat.

In Lüttich „sehr viel kaputt gemacht“

„Beim Spiel in Lüttich haben wir uns innerhalb einer Minute sehr viel kaputt gemacht“, analysierte der Trainer im kicker. Filip Kostic hätte tief in der Nachspielzeit den Siegtreffer bei Standard Lüttich erzielen und somit das Weiterkommen frühzeitig perfekt machen können, stattdessen kassierte das Team im Gegenzug noch das 1:2 und musste deshalb bis zur letzten Partie gegen Vitoria Guimaraes (2:3) alle Kräfte mobilisieren.

Hütter macht weitere Knackpunkte aus

„Danach sieht Gelson Fernandes kurz vor der Pause Gelb-Rot, die Aktion von David Abraham kommt noch dazu. Gegen Wolfsburg folgt die nächste Niederlage, wo wir ein Mann mehr sind und schlecht spielen und auf einmal bist du in so einem Trott“, führte Hütter weiter aus. Im Endspurt fehlte dem Team nach 31 Pflichtspielen dann die Kraft, vor allem der Auftritt am 16. Spieltag gegen den 1. FC Köln, als die Hessen nach 2:0-Führung noch 2:4 unterlagen, „hat uns am meisten wehgetan“. Hütter gab daher die Marschrichtung vor: „Wir wollen uns immer nach vorne orientieren, aber ich rede jetzt nicht von einem Platz unter den ersten zehn, sondern sage: weg von hier, schnellstmöglich Punkte zusammenkratzen.“

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