1. FC Nürnberg

„Viel Energie“, Ecken und Kanten: Weiler charakterisiert Frey

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Der 1.FC Nürnberg kann mit dem Saisonstart in die 2. Bundesliga nicht sonderlich zufrieden sein. Die völlig verdiente 2:3-Niederlage beim SV Sandhausen am 3. Spieltag dürfte dem Club zum Warnschuss gereichen. Es fehlte nach eigenem Ermessen der Beteiligten nicht zuletzt an Präsenz. Für die soll nun Neuzugang Michael Frey sorgen.

Mit der zunächst leihweisen Verpflichtung des Angreifers sind einige Hoffnungen verbunden. Immerhin hat der 25-Jährige in seiner Karriere bereits zweimal Ablösen von mehr als zweieinhalb Millionen Euro gekostet. Einen Spieler von Fenerbahce in die 2. Bundesliga zu holen gelingt vermutlich auch nicht allzu oft. Probleme mit der Körperlichkeit können dem 1,90-Meter-Mann wohl kaum attestiert werden. Vielmehr ist genau sie wohl seine Stärke. „Er ist ein wilder Typ, der keinen Zweikampf scheut und dem kein Weg zu weit ist“, charakterisiert Rene Weiler seinen Landsmann gegenüber dem kicker.

Kein klassischer Goalgetter

„Er hat viel Energie und kann sie einer Mannschaft auch geben“, so der frühere Club-Coach über Frey. Ein klassischer Goalgetter ist der Mann aus dem Kanton Bern allerdings eher nicht. Zweistellig traf er in nur einer seiner sieben Saisons im Profi-Bereich. Er ist nach Ansicht von Weiler eher ein Stürmertyp, der mit seinen Bewegungen Löcher reißt und Defensiven beschäftigt. Für die Tore wären auch beim 1.FC Nürnberg wohl eher andere verantwortlich. Abseits des Platzes hält Weiler Frey für einen sehr direkten Menschen, der dadurch anecken kann. „Damit kommen nicht immer alle klar“, so der Schweizer. Allerdings versprechen sie sich bei den Franken wohl gerade den Schuss mehr Aggressivität, der zum Saisonstart bislang zu fehlen schien.

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