Bundesliga

Videobeweis in Berlin: Resultat für Hamann unverständlich

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Hertha BSC hat sich am Sonntag mit 1:1 vom SC Freiburg getrennt. Die Berliner verpassten den Sprung auf Tabellenplatz zwei und verloren ihre makellose Heimbilanz. Es hätte anders kommen können, hätte Schiedsrichter Benjamin Cortus nicht einen Strafstoßpfiff in der 89. Minute nach Video-Studium zurückgenommen. TV-Experte Dietmar Hamann äußerte anschließend sein Unverständnis.

„Wenn du ihn gibst, kannst du ihn nicht zurücknehmen“, so das Urteil des Ex-Nationalspielers bei Sky. „Es war mindestens Sperren ohne Ball, Gulde unternimmt keinen Versuch, den Ball zu spielen.“ In der Wiederholung sei klar zu erkennen, dass Trainersohn Palko Dardai das Spielgerät am Freiburger Verteidiger vorbeilegte und der nur den Körper in den Weg gestellt habe. „Dann lässt er rechts den Fuß draußen“, so Hamann. „Deswegen ist für mich unverständlich, dass die Entscheidung nicht so geblieben ist, wie sie gegeben wurde.“

„Erste Reaktion: ‚Stürmerfoul!'“

Für die Alte Dame hätte es die goldene Chance auf einen insgesamt durchaus verdienten Siegtreffer bedeutet. Wie schwer die Aufgabe für den Schiedsrichter auch in Zeiten des Videobeweises bleibt, belegt eine weitere Äußerung von Hamann. „Meine erste Reaktion war ‚Stürmerfoul!‘,“ gab der 45-Jährige zu. „Im ersten Moment dachte ich, er zieht ihn zurück.“ Im Gegensatz zum TV-Experten hielt sich Hertha-Trainer Pal Dardai in seiner Reaktion zurück. „Wir müssen die Entscheidungen so akzeptieren“, sagte er nur. Und wollte sich gar nicht lange mit der Szene aufhalten. Die Berliner stehen nunmehr auf Rang fünf. Am kommenden Samstag treten sie bei Tabellenführer Borussia Dortmund an.

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