Borussia Dortmund

VfL-Aufsichtsrat springt Watzke zur Seite: „Solidarität eine gute Eigenschaft, aber…“

on

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, hatte sich zuletzt zur Grenzen der Solidarität innerhalb der Bundesliga geäußert und dafür heftige Kritik eingesteckt. Frank Witter, Aufsichtsratsvorsitzender beim VfL Wolfsburg, sprang dem BVB-Boss nun inhaltlich zur Seite. 

Auch Borussia Dortmund ist Teil des Solidaritätsfonds der starken Klubs in der Bundesliga, die zusammen in der Coronakrise 20 Millionen Euro bereitstellen. Doch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim „Aki“ Watzke kritisierte zuletzt das Solidarverhalten und sieht es an sich nicht ein Klubs in Krisensituationen zu unterstützen, die in der Vergangenheit schlecht gewirtschaftet haben. Auch Frank Witter vom VfL Wolfsburg sieht das im Gespräch mit dem Kicker ähnlich: „Grundsätzlich ist Solidarität immer eine gute Eigenschaft, aber sie hat natürlich auch ihre Grenzen.“

Witter wirft manchen Klubs schlechtes Wirtschaften vor

Der Aufsichtsratsvorsitzende, der gleichzeitig Finanzvorstand von Volkswagen ist, begründet seine Aussage auch: „Warum steht jetzt der eine Verein gut da und der andere schlechter? Da gibt es vielleicht auch Historien von gutem oder schlechtem Wirtschaften.“ Entsprechend sei es für die ordentlich wirtschaftenden Klubs nicht leicht einzusehen, „warum man dann aus seiner schwierigen Lage heraus Solidarität finanzieller Art leisten soll.“ Dass man sich allerdings darüber Gedanken mache, wie man mit Solidarität die Strukturen der Bundesliga erhalten könne, sei „notwendig“.

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.