Bundesliga

VfB will mit gezielter Nachwuchsarbeit zurück nach Europa

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Der VfB Stuttgart belegt auch nach dem 2:0-Sieg beim 1. FC Nürnberg den letzten Tabellenplatz in der Bundesliga. Dennoch geht der Blick bei den Schwaben strategisch gesehen nach Europa, bestenfalls unter die Top 3. Dafür soll die Jugend nach Bild-Informationen wieder stärker gefördert werden.

Thomas Hitzlsperger, früherer Nationalspieler und deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart 2007, wurde im Februar zum neuen Nachwuchs-Chef ernannt. Der 36-Jährige soll die Nachwuchsabteilung wieder in die Erfolgsspur zurückführen und dafür sorgen, dass sich die größten Talente auch bei den Profis durchsetzen. Die Schwaben standen schon immer für gute Förderung, bei der Weltmeisterschaft in Russland standen sechs beim VfB ausgebildeten Spieler im Kader von Bundestrainer Joachim Löw.

VfB rückt Jugendarbeit in den Mittelpunkt

Aktuell stammen Timo Baumgartl und Berkay Özcan aus dem eigenen Nachwuchs, weitere Akteure sollen folgen. Der 17-jährige Leon Dajaku spielt bei der U19 eine herausragende Rolle, auch der gleichaltrige Per Lockl hat sich in seiner ersten Saison in dieser Spielklasse weiterentwickelt. In der U17 steht Maurice Kramny, Sohn von Ex-Trainer Jürgen Kramny, mit zehn Treffern in zehn Partien im Blickfeld. Abwehrspieler Antonis Aidonis durfte am vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg bereits wenige Minuten Bundesligaluft schnuppern.

Weinzierl lobt Aidonis

Trainer Markus Weinzierl lobte Aidonis im kicker: „Antonis ist ein guter Junge, der sich in den Wochen, seit ich hier bin, positiv gezeigt hat. Er bringt sehr viel mit und hat die Verletztensituation bei uns für sich genutzt.“ Ein Einsatz von Beginn wäre sogar möglich gewesen: „Es gab diese Überlegung, wenn es personell wirklich eng geworden wäre.“ Die Einwechslung sei dann „voller Überzeugung“ erfolgt.

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