Bundesliga

VfB-Sturzflug: Boka sorgt sich

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Der VfB Stuttgart platziert sich in der untersten Tabellenregion der Bundesliga. Ex-Spieler Arthur Boka macht sich Sorgen um seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Die letzte Partie bei der TSG Hoffenheim sah sich Arthur Boka live im Stadion an. Sein ehemaliger Arbeitgeber VfB Stuttgart ging letztlich mit 0:4 unter. „Die Situation ist gerade nicht gut. Die Spieler vertrauen sich nicht. Sie spielen mit Angst. Dann ist es schwierig, für jede Mannschaft“, kommentiert Boka in der Bild, stellt aber auch klar: „Es sind viele junge Spieler, das ist normal.“

Fehlendes Vertrauen

Nach neun Spielen stehen die Schwaben auf dem vorletzten Tabellenplatz, bislang holte der VfB nur einen Sieg. Auch der erhoffte Trainereffekt blieb aus: Unter dem neuen Übungsleiter Markus Weinzierl gerieten die Stuttgarter zweimal in Folge mit 0:4 unter die Räder. „Wir haben früher auch immer den Trainer gewechselt, waren trotzdem noch schlecht, weil wir kein Vertrauen hatten“, erklärt Boka.

Gomez und Gentner als Leithammel 

Der Ivorer streifte sich acht Jahre lang das Brustring-Trikot über, wurde 2006/07 mit Stuttgart Deutscher Meister. Boka, der seine aktive Karriere inzwischen beendet hat, blickt trotz allem positiv in die Zukunft: „Wenn die Jungs zusammenspielen, wieder eine Einheit sind, werden sie in der Rückrunde wieder nach oben kommen.“ Mario Gomez und Christian Gentner werden mit ihrer Erfahrung den Jungen helfen, so Bokas Credo: „Da habe ich keine Angst. Ich kenne diesen Verein.“

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