Bundesliga

VfB-Coach Korkut: „Wir dürfen bei der Bewertung nicht unrealistisch werden“

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Der VfB Stuttgart hat am Samstag mit Müh und Not den ersten Saisonsieg eingefahren. Beim 2:1 gegen Werder Bremen tat sich das Team von Trainer Tayfun Korkut selbst in Überzahl schwer, verpasste gute Gelegenheiten das Spiel endgültig zu entscheiden. Der Türke fordert einen ruhigeren Umgang mit seiner Mannschaft.

Dies gelte vor allem im Bezug auf viele junge Neuzugänge im Team. Exemplarisch nennt Korkut gegenüber Sport Bild Nicolas Gonzalez, Pablo Maffeo und Borne Sosa. „Sie benötigen Zeit, das hat man in den ersten Spielen gesehen. Wir alle dürfen bei der Bewertung nicht unrealistisch werden.“ Experten handelten die Schwaben vor der Saison als Geheimfavoriten auf die internationalen Plätze. Die herausragende Rückrunde unter dem neuen Trainer kann der Klub bisher nicht bestätigen.

Badstuber muss sich hinten anstellen

Das liegt für Korkut auch daran, dass sich der schwache Start verselbständigte. So sei es auch für erfahrene Akteure wie Neuzugang Gonzalo Castro schwer gewesen, eine gute Form zu finden. In der Defensive verzichtet der Ex-Profi derweil auf einen solchen erfahrenen Profi. Holger Badstuber hat gegenüber Timo Baumgartl und Weltmeister Benjamin Pavard aktuell in der Innenverteidigung das Nachsehen. „Er weiß, dass er auf seine Möglichkeit warten muss“, sagt Korkut dazu. Und weiß, dass in der Personalie durchaus Konfliktpotenzial liegt. „Kein Spieler ist zufrieden, wenn er nicht spielt.“ Der langjährige Verteidiger des FC Bayern liebäugelte im Sommer mit einem Abschied zu einem Europapokal-Klub. Seit dem 1. Spieltag ist er nur auf zwei Einwechslungen gekommen.

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