Bundesliga

Verzichtet Hannover wegen Braunschweig-Vergangenheit auf Bicakcic?

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Hannover 96 ist wenige Wochen vor dem Saisonstart im DFB-Pokal und der Bundesliga noch auf der Suche nach Verstärkungen. Vor allem in der Innenverteidigung drückt der Schuh etwas, weswegen die Niedersachsen dem Vernehmen nach Interesse an Ermin Bicakcic von der TSG Hoffenheim zeigen. Doch dessen Vergangenheit verkompliziert einen Wechsel.

Der Bosnier spielte von Januar 2012 bis 2014 bei Eintracht Braunschweig, dem erklärten Erzfeind der Hannoveraner. Einige Fans gehen deshalb gegen den Transfer des 28-Jährigen auf die Barrikaden, wie die Bild-Zeitung berichtet. Die Verantwortlichen von 96 registrieren demnach den Unmut, den ein Bicakcic-Transfer hervorrufen könnte. Erst kürzlich hatte die organisierte Fan-Szene ein Ende des Stimmungsboykotts beschlossen, der in der vergangenen Saison großes Thema rund um die Heimspiele der Niedersachsen war.

Maroh bleibt ein Kandidat

Sollten die Verantwortlichen dem Druck der Fans nachgeben und von einer Verpflichtung des Nationalspielers absehen, bräuchte Trainer Andre Breitenreiter immer noch einen neuen Innenverteidiger. Spätestens mit dem Kreuzbandriss von Timo Hübers unter der Woche ist die Problematik konkret geworden. Dominic Maroh soll dem Bericht zufolge ein Kandidat sein, wenn es mit Bicakcic nicht funktioniert. Der 31-Jährige erhielt beim 1.FC Köln keinen neuen Vertrag, kann sich also jederzeit ablösefrei einem neuen Verein anschließen. Mit 133 Bundesliga-Partien bringt er eine Menge Erfahrung mit, spielte allerdings in den vergangenen beiden Spielzeiten im Rheinland nur eine untergeordnete Rolle mit insgesamt 18 Startelf-Nominierungen in der höchsten deutschen Spielklasse.

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