Borussia Dortmund

Vertrauen und Fitness: Reus erklärt seine Top-Form

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Borussia Dortmund erlebt dieser Tage den vielleicht besten Marco Reus seiner Karriere. Seit Wochen spielt der Kapitän der Schwarzgelben in überragender Form. Der Höhenflug des Tabellenführers ist auch auf diesen Umstand zurückzuführen. Für den Nationalspieler gibt es vor allem zwei Faktoren für seine Leistungen.

„Ich fühle mich jetzt endlich wieder topft und richtig gesund“, so der 29-Jährige gegenüber Sport Bild. „Dazu kommt das Vertrauen des Trainers und der Mannschaft. Das fühlt sich richtig gut an!“ Der immer wieder von längerfristigen Verletzungen geplagte Angreifer steht Chefcoach Lucien Favre seit Saisonbeginn zur Verfügung. Kein Spieler des BVB hat mehr Minuten absolviert als Reus. Zudem führt er die vereinsinterne Torschützenliste mit neun Treffern an. Erst jetzt, so fühlt er, habe er die Folgen eines Kreuzbandrisses aus dem DFB-Pokalfinale 2017 endgültig überwunden.

Schub durch die Binde

„Gerade bei längeren Verletzungen heißt es ja, dass man den gleichen Zeitraum der Ausfallzeit noch mal benötigt, um danach wieder bei 100 Prozent anzukommen“, erklärt Reus. „Ganz falsch ist das sicher nicht.“ Einen zusätzlichen Schub scheint dem WM-Teilnehmer das Kapitänsamt gegeben zu haben. Auch nach außen dokumentierte der Klub so, dass der gebürtige Dortmunder das Gesicht einer neuen BVB-Mannschaft sein soll. Er sei froh, der Mannschaft helfen zu können, so Reus. Gleichzeitig betont er immer wieder, dass er in der neuen Rolle noch lernen müsse. Gerade jetzt nach der ersten Saison-Niederlage in der Champions League bei Atletico Madrid am Dienstagabend (0:2) wird es auf den Spielführer ankommen.

Erfolgsfaktor Favre

Den größten Erfolgsfaktor für die Mannschaft sieht Reus derweil in Favre. „Es ist wichtig, dass der Trainer uns eine bestimmte Philosophie mit auf den Weg gibt.“ Die zu vermitteln ist auch ein Job des 29-Jährigen. Schließlich kennt er den Schweizer aus gemeinsamen Tagen bei Borussia Mönchengladbach bestens. Bei Favre höre jeder Akteur genau hin, lobt Reus. „Wir Spieler merken, dass es auf die kleinen Dinge ankommt, um erfolgreich zu sein!“ Wie erfolgreich der BVB unter dem 61-Jährigen am Saisonende sein wird, ist dabei freilich noch offen.

„Keine Wunderdinge erwarten!“

Mit einem Sieg gegen den FC Bayern am Samstagabend würden die Schwarzgelben naturgemäß die Meisterträume der eigenen Fans befeuern. Dann wären es immerhin sieben Punkte Vorsprung auf den Branchenprimus. „Von heute auf morgen kann man keine Wunderdinge erwarten“, warnt Reus allerdings. Gleichzeitig spürt aber auch er, „dass sich hier wieder etwas entwickelt“. Der Angreifer muss es wissen: Er spielt seine siebte Saison für den BVB. Mit 105 Toren und 66 Vorlagen in 220 Pflichtspielen weist er eine herausragende Bilanz auf. Und arbeitet dieser Tage beständig daran, sie weiter zu verbessern.

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