2. Bundesliga

Verletzungspech reißt nicht ab: Kann sich der HSV Neuzugänge im Winter leisten?

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Vor der Saison wurde der Hamburger SV für seine Kaderplanung gelobt. Er habe nun auch in der Breite mehr Qualität und verfüge insgesamt über mehr Erfahrung. Doch auch beim Tabellenführer der zweiten Bundesliga macht es bemerkbar, wenn mehrere Stammspieler Woche für Woche ausfallen.

Zuletzt erwischte es Martin Harnik, der nun auch für das Duell des Hamburger SV gegen Holstein Kiel nicht zur Verfügung steht. Gleiches gilt für Kapitän Aaron Hunt. Die Verteidiger Jan Gyamerah und Josha Vagnoman werden noch länger ausfallen. Und auch Lukas Hinterseer, Jeremy Dudziak, Sonny Kittel und Adrian Fein bekommen in den Spielen immer wieder auf die Knochen. Viel darf also nicht mehr passieren beim HSV.

Müssen im Winter Neuzugänge kommen?

Nach der letzten Langzeitverletzung von Vagnoman (Fußwurzelknochen gebrochen) war die interne Ansage klar, dass im Winter kein Ersatz geholt werden soll. Das könnte sich aber ändern, wenn weitere Spieler für längere Zeit ausfallen. Trainer Dieter Hecking warnte vor der Saison, dass die Qualität des Kaders über eine gesamte Saison gesehen nicht reichen könnte. Da waren bereits neun Neuzugänge verpflichtet. Doch könnte sich der HSV im Winter überhaupt Einkäufe leisten? In Kürze wird die Veröffentlichung der Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr Aufschluss über die finanzielle Lage geben. Sie soll nicht ganz so schlimm ausfallen wie befürchtet. Dennoch geht es den Rothosen noch immer nicht so gut, als dass sie problemlos auf weitere Ausfälle reagieren könnten.

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