Bundesliga

Verletzter Trapp gibt Einblicke: Deshalb war eine Schulter-Operation nötig

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Schon vor der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München gab es gute Neuigkeiten bei den Hessen: Kevin Trapp darf nach seiner schweren Schulterverletzung zeitnah auf dem Platz trainieren. Allerdings: Eine Rückkehr zwischen die Pfosten wird es aber erst im neuen Jahr geben. Der Schlussmann erklärte, weshalb eine Operation unumgänglich war.

Der Applaus war Kevin Trapp gewiss, als er auf der Waldtribüne auftauchte. Vor jedem Heimspiel von Eintracht Frankfurt führen die beiden Moderatoren Axel „Beve“ Hoffmann und Pia Zorn vor dem Stadion durch das Programm und begrüßen verschiedene Gäste, die mit dem Klub in Berührung stehen. Die Ankunft des Torhüters lockte viele Zuschauer an, schließlich wollten alle wissen: Wie geht es dem 29-Jährigen nach seiner Schulterverletzung, die eine Operation nach sich zog?

Trapp erklärt seine schwere Schulterverletzung

„Mir geht es gut“, sagte der sichtlich gut gelaunte Trapp, der sich am sechsten Spieltag beim bislang einzigen Bundesliga-Auswärtssieg beim 1. Union Berlin (2:1) schwer verletzte. „Es gibt verschiedene Sehnen in der Schulter, die dafür zuständig sind, dass man den Arm bewegen kann. Eine davon war gerissen“, erläuterte der 29-Jährige genau, was sich hinter dem Begriff „Rotatorenmanschettenruptur“ verbirgt.

Deshalb war die Operation unumgänglich

Der Eingriff war unumgänglich: „Wir wollten es erst ohne Operation schaffen. Da ich aber auf dem hohen Niveau weiterspielen will, musste die Schulter operiert werden.“ Immerhin verheilte die Wunde schneller als erwartet: „Es ist verwunderlich, dass die Ärzte so früh grünes Licht geben konnten. Das heißt, dass ich wieder Gas geben und mit dem Training anfangen kann.“

Trapp peilt Wintertrainingslager an

Trapp mahnte aber noch zur nötigen Geduld: „Es wird noch einige Wochen dauern, bis ich voll ins Training einsteigen kann.“ An Schüsse abwehren oder Flanken abwehren ist noch nicht zu denken, zunächst einmal musste sich der Torhüter über kleine Fortschritte erfreuen: „Ich kann endlich wieder das Handy greifen. Dabei geht es noch um kleinste Bewegungen.“ Momentan denke er noch wenig darüber nach, wie es auf dem Platz weitergehen werde. Das Ziel ist aber klar gesteckt: „Ich will beim Trainingslager dabei sein.“ Die Eintracht reist vom 2. bis 10. Januar 2020 nach Florida.

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