2. Bundesliga

Verbleib bis zur Winterpause: Stendera-Abgang zu Hannover hat sich zerschlagen

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Marc Stendera wurde zuletzt mit Hannover 96 in Verbindung gebracht. Doch während die sportliche Leitung um Trainer Mirko Slomka und Sportdirektor Jan Schlaudraff überzeugt war, legte Geschäftsführer Martin Kind sein Veto ein. Somit bleibt einen Tag vor Schließung des Transferfensters kaum noch Zeit, einen Abgang von Eintracht Frankfurt zu realisieren.

Marc Stendera wurde in diesem Sommer mit vielen Mannschaften in Verbindung gebracht, etwas konkreter waren die Gespräche mit Holstein Kiel, dem 1. FC Heidenheim und zuletzt Hannover 96. Vor allem die Niedersachsen zeigten gesteigertes Interesse, den Kontakt hatte Sebastian Jung, Kumpel von Stendera und ehemaliger Mitspieler bei Eintracht Frankfurt, hergestellt. Obwohl der 23-Jährige ablösefrei gewesen wäre und auf Geld verzichtet hätte, kam ein Wechsel aber nicht zustande: Während Jan Schlaudraff und Mirko Slomka den Mittelfeldspieler holen wollten, legte Martin Kind sein Veto ein. fussball.news kann die Meldung des kicker bestätigen.

Vertragsauflösung für Stendera keine Option

Stendera wird somit noch bis zur Winterpause in Frankfurt bleiben, mittrainieren und sich für den Ernstfall bereit halten. Eine Auflösung des bis 2020 laufenden Vertrags kommt für Stendera nach fussball.news-Informationen nicht infrage. Lokomotive Moskau hatte zwar noch bei ihm angefragt, doch die Spur wurde letztendlich nicht heißer. Die Chance auf Einsätze in Frankfurt ist jedoch sehr gering: Eine Zukunft hat der gebürtige Kasseler nicht mehr am Main, Trainer Adi Hütter hatte vergangenen Sonntag gar Sahverdi Cetin vorgezogen und ihn mit in den Kader für das Spiel gegen RB Leipzig (1:2) genommen.

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