Bundesliga

Veljkovic: Mangelnde Kommunikation Hauptgrund für Bremen-Pleite

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Werder Bremen hat am Sonntag mit einem krachenden 2:6 gegen Bayer Leverkusen die erste Heimniederlage unter Trainer Florian Kohfeldt kassiert. Der Erfolgscoach der Hanseaten setzte dabei auf ein verändertes Spielsystem, ließ mit Dreierkette auflaufen. Innenverteidiger Milos Veljkovic lässt keine Entschuldigungen zu.

„Das System war nicht das Thema, sondern die Kommunikation“, so der Serbe in einer Medienrunde am Montag. „Nachrücken, Zuordnen, Konterabsicherung, das war alles nicht so da wie sonst. Da haben wir klare Fehler gemacht!“ Der 23-Jährige blies so ins gleiche Horn wie Kohfeldt und Sportchef Frank Baumann, der bereits unmittelbar nach der Partie Kritik an der Aufstellung zur Seite wischte. Veljkovic nahm gar eine Teilschuld auf seine Kappe. Als einzig verbliebener Stammspieler neben den Ersatzleuten Marco Friedl und Sebastian Langkamp hätte er eine größere Führungsrolle einnehmen müssen.

Veljkovic will Flensburg nicht unterschätzen

Der Ausfall von Abwehrchef Niklas Moisander wog aber zu schwer. „Natürlich“ sei der Finne sehr wichtig, so Veljkovic. „Aber wir müssen es trotzdem besser lösen!“.  Einen großen Rückschlag für Werder erwartet der WM-Teilnehmer durch die überraschend deutliche Niederlage allerdings nicht. Es zeichne das Team aus, dass Erfolg wie Misserfolg gemeinsam erlebt wird. Gerade recht kommt der Mannschaft dabei die Partie im DFB-Pokal bei Regionalligist Weiche Flensburg am Mittwoch. „Wir müssen die Partie wie ein Bundesligaspiel angehen“, warnt Veljkovic zwar. Insgeheim dürfte er wie die Fans der Hanseaten aber auf echte Frustbewältigung mit einem klaren Ergebnis hoffen.

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