Bundesliga

„Unsere Gegenwart und Zukunft“: Silva will Lookman in Everton halten

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Im Transferpoker zwischen RB Leipzig und dem FC Everton um die Dienste von Angreifer Ademola Lookman mögen sich die Sachsen am Donnerstag in einer guten Position gewähnt haben. Die Toffees verpflichteten für die Offensive am Deadline Day der Premier League den ehemaligen brasilianischen Nationalspieler Bernard. Für den 20-Jährigen scheint die Konkurrenz erdrückend. Doch Neu-Trainer Marco Silva will ihn nicht abgeben.

„Ich habe ihm und den Verantwortlichen im Klub vom ersten Tag an gesagt, dass ich an seine Fähigkeiten glaube“, sagte der Portugiese in seiner Pressekonferenz vor dem 1. Spieltag beim Aufsteiger Wolverhampton Wanderers. „Er ist unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Jetzt muss er um seinen Platz kämpfen.“ Der Klub aus Liverpool hat rund 90 Millionen Euro in seine Mannschaft investiert, vor Bernard kam bereits dessen Landsmann Richarlison vom FC Watford, der ebenfalls über die offensiven Außenbahnen kommt, auf denen Lookman am besten zur Geltung kommt.

„Dann spielt er auch“

Trotz der namhaften Konkurrenz stellte Silva dem Ausnahmetalent Spielanteile in Aussicht. „Wenn er besser drauf ist als die anderen, dann spielt er mit Sicherheit auch.“ Er sehe es als seine Aufgabe, den englischen Juniorennationalspieler wieder vollends glücklich zu machen. Lookman hatte in der Vorsaison nur fünf Startelfeinsätze für Everton absolviert, sich in Leipzig mit neun Torbeteiligungen in elf Bundesligaspielen aber sofort gut zurecht gefunden. „Wir müssen verstehen, dass er dort sehr glücklich war und den Fußball mochte“, zeigte Silva Verständnis für einen etwaigen Wunsch nach einem dauerhaften Wechsel zu den Bullen. „Er verdient es, hier zu bleiben“, machte er dennoch deutlich, dass er einen Verkauf ablehnt. Leipzig-Trainer Ralf Rangnick räumte zuletzt ein, dass ein Transfer aktuell wenig wahrscheinlich sei, wollte die Hoffnung jedoch nicht vollends begraben.

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