1. FC Union Berlin

Union will gegen Darmstadt seiner Favoritenrolle gerecht werden

on

In 14 Ligaspielen musste Union Berlin als einziges Team noch nicht eine Niederlage hinnehmen, doch zuletzt waren zu wenige Siege dabei. Nun soll es drei Punkte gegen zuletzt etwas strauchelnde Darmstädter geben.

Am Samstagmittag (13.00 Uhr) trifft mit Union Berlin und dem SV Darmstadt 98 eine Mannschaft aus den Aufstiegsrängen gegen eine aus dem Tabellenmittelfeld. Während die Hauptstädter mit 24 Punkten Platz drei belegen und gerne noch höher hinaus wollen, muss der Tabellenzwölfte aus Darmstadt mit seinen 17 Zählern aufpassen, nicht unten hineinzurutschen.

Union schöpft Mut aus dem Hamburg-Spiel

Die Serie an ungeschlagenen Spielen scheint kein Ende für Union zu nehmen. Immer noch stehen die „Eisernen“ ohne Saison-Niederlage in der Statistik dar, mit einem späten 2:2-Ausgleich im Spitzenspiel gegen den Hamburger SV retteten sie sich diese Bilanz. „Unser zweites Tor in Hamburg hat gutgetan“, so Trainer Urs Fischer. Das gebe Selbstvertrauen für die restlichen Spiele des Jahres. Das können die Köpenicker auch gut gebrauchen. Zwar steht Union noch ohne Punktverlust da, aber zuletzt schlichen sich zu viele Unentschieden ein. So gelang aus den letzten sechs Partien nur ein Sieg. Diesen holten sie in der Alten Försterei und somit insgesamt vier ihrer fünf Dreier vor heimischen Publikum.

Fischer erwartet einen ekligen Gegner

Dennoch will Fischer den Gegner aus Darmstadt keinesfalls unterschätzen. „Darmstadt steht sehr gut, geht aggressiv auf den Mann, hat schnelle Spieler auf den Außen und zudem eine gute Größe. Dennoch sind wir uns unserer Rolle bewusst“, sagte der Schweizer, der ein „ekliges Spiel“ erwarte. Über die ungeschlagene Serie der Unioner sagt Fischer: „Ich habe nicht das Gefühl, dass der Druck aufgrund dieser Thematik jetzt steigt. Aber natürlich, je länger eine Serie hält, umso mehr probieren es die Gegner zu ändern. Es liegt an uns, dass diese Serie auch nach dem Spiel in Darmstadt noch weiter anhält.“ Bis auf Innenverteidiger Marc Torrejon stehen Unions Coach sämtliche Spieler zur Verfügung.

Köln-Niederlage haut Darmstadt nicht um

Während die Berliner weiterhin ohne Niederlagen auskommen, mussten die „Lilien“ zuletzt gleich zwei hintereinander hinnehmen. Zuletzt setzte es eine auf dem Papier deftige 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln. Trainer Dirk Schuster war zwar nicht mit dem Ergebnis, sehr wohl aber mit dem Auftreten seiner Spieler zufrieden, die die Partie lange offen hielten. „Es war mit etwas mehr Risiko verbunden, wir haben fast überall Eins gegen Eins gespielt. Das war ein Fingerzeig für alle Beteiligten, dass wir variabel spielen können“, so Schuster über das Spiel.

Auch gegen „Übermannschaften“ bestehen

Doch gute Leistungen allein bringen bekanntlich keine Punkte und so droht der SV Darmstadt, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren. Der Abstand zur oberen Tabellenhälfte beträgt bereits vier Punkte, der zu den Abstiegsrängen sieben. „Unser Ziel ist es weiterhin, dass wir uns in der Zweiten Liga etablieren“ erklärte Schuster die Lage des Vereins, der sich dementsprechend in seiner aktuellen Tabellenposition durchaus wohl fühlt. So ist es auch kein unbedingtes Muss, gegen Klubs wie Köln, Hamburg oder eben Union Berlin Punkte zu holen. „Wir wollen trotzdem das Positive mitnehmen aus den Spielen gegen diese Übermannschaften“, so Schuster. Mittelstürmer Serdar Dursun wird Darmstadt auch in Berlin fehlen, zudem steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Slobodan Medojevic.

About Marc Schwitzky

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.