Bundesliga

Uli Hoeneß: „49 Jahre FC Bayern – ich habe keinen Tag bereut!“

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Fast 40 Jahre lang führte Uli Hoeneß in verschiedenen Positionen den FC Bayern München. Im November geht bei den Münchenern eine Ära zu Ende. Hoeneß blickt auf eine eindrucksvolle Zeit mit Höhen und Tiefen zurück und sieht seinen Klub für die Zukunft bestens aufgestellt.

Einen FC Bayern München ohne Uli Hoeneß können sich wohl die wenigsten Anhänger des Rekordmeisters vorstellen. Doch ab dem 15. November wird Hoeneß nicht mehr Präsident der Bayern sein. Im Interview mit dem Vereinsmagazin Säbener 51 zog der ehemalige Manager der Münchener ein positives Fazit: „Ich kann sagen, dass ich durch und durch zufrieden bin. Wenn ich morgens aus dem Fenster schaue, bin ich glücklich. 49 Jahre FC Bayern – ich habe keinen Tag bereut. Ich habe diesem Klub alles zu verdanken. Ich empfinde in Bezug auf den FC Bayern nichts als Dankbarkeit.“

Hoeneß bleibt Aufsichtsratsmitglied und vertraut Nachfolgern

Trotz seines Rückzuges wird Hoeneß auch weiterhin als Ansprechpartner parat stehen: „Ich bin selbst neugierig. Wenn man beim FC Bayern meinen Rat braucht, bin ich da. Wenn nicht, ist das ein gutes Zeichen.“ Ganz weg wird Hoeneß ohnehin nicht sein, gilt sein einfaches Mandat im Aufsichtsrat noch bis 2023. Die direkte Nachfolge von Uli Hoeneß wird der langjährige Adidas-Chef Herbert Hainer antreten, der auch den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen soll. Bayerns Ex-Torhüter Oliver Kahn hingegen wird als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge ab Januar 2020 Teil des Vorstands sein und soll spätestens 2022 den Vorsitz übernehmen. Hoeneß hält große Stücke auf die Nachfolger: „Wenn ich von Hainer und Kahn nicht völlig überzeugt wäre, hätte ich nochmal kandidiert“, versicherte Hoeneß.

Philosophie des FC Bayern soll dauerhaften Erfolg garantieren

Mit den beiden Neuen sieht er seinen Verein bestens für die Zukunft aufgestellt: „Ich glaube, dass unser Konzept in den nächsten Jahren prosperiert wie nie. Es gibt weltweit kaum einen Verein, der so wie wir auf der Geldanlagen-Seite geführt wird. Viele Klubs steuern darauf zu, einen Schuldenberg jenseits der eine Milliarde Euro anzuhäufen. Die wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben“, nannte Hoeneß als Beispiele die Mailänder Klubs und auch Manchester United, die an Prestige verloren haben. Dem FC Bayern prophezeit er hingegen eine sichere Zukunft, auch nach seinem Abschied. „Meine Maxime ist es, dass es dem Verein künftig noch besser geht“, zeigte sich Hoeneß überzeugt.

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