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U21 bei EM-Generalprobe in England gefordert: „Genau das, was du willst“

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Auf die deutsche U21-Nationalmannschaft wartet am Dienstag mit dem Klassiker in England der letzte Härtetest vor der EM in Sommer.

„11.000 Zuschauer, ausverkauftes Haus, ein super Spiel – das ist genau das, was du als Trainer haben willst“, sagt DFB-Couch Stefan Kuntz vor der Begegnung gegen die seit 19 Spielen ungeschlagenen „Young Lions“ in Bournemouth (20.45 Uhr MEZ/ProSieben MAXX).

Kuntz will das letzte offizielle Spiel vor der EM in Italien und San Marino (16. bis 30. Juni) als Stresstest, aber auch für Experimente nutzen. Er wolle sehen, wo seinem Team „noch Limits“ gesetzt seien, sagte er nach dem 2:2 gegen Frankreich am vergangenen Donnerstag: „Und dann müssen wir eine Idee finden, wie wir dieses Limit umgehen können. Vor dieser Herausforderung stehen wir.“

U20-Weltmeister England ist dabei ein echter Gradmesser: Zwar ist auch das DFB-Team seit inzwischen elf Spielen unbesiegt, der Gastgeber hat allerdings seit der Niederlage im EM-Halbfinale 2017 gegen den späteren Titelträger Deutschland (3:4 i.E.) nicht mehr verloren. Auf der Insel hat eine deutsche U21 zudem in sechs Anläufen noch nie gewonnen.

Kurzfristig verzichten muss Kuntz auf Jordan Torunarigha von Hertha BSC, der am Montag wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht mit nach England flog. Zuvor hatte bereits Stürmer Janni Serra (Holstein Kiel) wegen eines Infektes abgesagt, für den erstmals berufenen Lukas Nmecha von Manchester City lag auch am Montag noch keine Spielberechtigung vor. Der in Hamburg geborene Nmecha hatte bislang für Englands U-Teams gespielt und kennt noch zahlreiche Spieler des Gegners, darunter auch Reiss Nelson (TSG Hoffenheim) und den ehemaligen Leipziger Ademola Lookman.

 

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