Bundesliga

TSG-Leihgabe Nelson: „Ich fühle mich jetzt wie ein Mann“

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Die TSG Hoffenheim hat im Kampf um die europäischen Plätze mit einem 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag erneut Federn gelassen. Der letztjährige Bundesligavierte liegt aktuell auf Tabellenplatz acht. Reiss Nelson konnte diesmal nicht den Umschwung von der Bank bringen. Seine Saison auf Leihbasis im Kraichgau verläuft trotzdem positiv.

„Es ist verrückt“, so der Angreifer gegenüber dem englischen Boulevardblatt Daily Mirror. „Ich hätte nie erwartet, als Teenager in so einer großen Liga regelmäßig zu spielen.“ Der 19-Jährige steht aktuell bei 19 Pflichtspielen für das Team von Trainer Julian Nagelsmann. Sechs Treffer und eine Vorlage sind die starke Bilanz des Londoners, der häufig als Joker kommt. „Ich stelle meinen Mitspielern und Trainern viele Fragen, damit ich während meiner Zeit in Deutschland viel lerne“, so Nelson. Sein Fokus liegt derweil klar auf der Rückkehr zum FC Arsenal.

Fokus auf Arsenal-Rückkehr

„Ich bin ein Spieler von Arsenal“, erklärt der Juniorennationalspieler. „Ich möchte stärker zurückkehren. Denn als ich ging, hatte ich nicht so viel Selbstbewusstsein. Jetzt fühle ich mich wie ein Mann. Und ich weiß, dass mir das Jahr in Hoffenheim sehr helfen wird.“ Die Fans der Gunners verfolgen die Entwicklung von Nelson in der Bundesliga genau. In Anbetracht der gescheiterten Transfers von Ivan Perisic (Inter Mailand) und Yannick Carrasco (Dalian Yifang, China) könnte er im Sommer durchaus die Chance erhalten, eine Rolle im Team von Manager Unai Emery zu finden. In der vergangenen Saison hatte Nelson unter Arsene Wenger seine ersten 16 Profi-Spiele für den Klub gemacht.

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