Bundesliga

Trotz ständiger Verletzungssorgen: Didavi „will mich nicht beklagen“

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Der VfB Stuttgart hat mit einem 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg am vergangenen Spieltag den Sprung auf den Relegationsplatz geschafft. Der Abstiegskampf wird den Klub aber wohl noch länger begleiten. Ein fitter Daniel Didavi wäre da Gold wert. Alleine, den bekommen Bundesliga-Fans selten zu Gesicht.

Der Offensivspieler gehört zu den am häufigsten leidgeplagten Spielern im Oberhaus. Der 28-Jährige hat gerade einmal 135 Bundesliga-Spielen in seiner Vita. „Sicher frage ich mich manchmal, wo ich ohne die ganzen Verletzungen stehen würde“, so der gebürtige Nürtinger gegenüber der Bild-Zeitung. „Andererseits haben mir die Ärzte vor sechs Jahren gesagt, ich könne keinen Profi-Fußball mehr spielen. Ich war 22, hatte keine Ausbildung, kein Studium, stand quasi vor dem Nichts. Jetzt bin ich immer noch dabei. Deshalb will ich mich nicht beklagen.“

„Vielleicht war ich zu ehrgeizig“

Aktuell machten Didavi Probleme an der Achillessehne Sorgen. Dabei ist seiner Aussage zufolge nicht einmal klar, worin genau die Ursache dafür liegt. Alle Beteiligten seien von einer schnelleren Genesung ausgegangen. Der ehemalige U21-Nationalspieler kämpft stattdessen „schon eine gefühlte Ewigkeit damit“. In der laufenden Saison reichte es für lediglich fünf Einsätze. Erschwerend kommt hinzu, dass die vielleicht sogar zu früh kamen. „Da war ich vielleicht zu ehrgeizig. Und wenn die Tabellensituation entspannter wäre, wäre der Druck auch nicht so groß.“

Eher kein Comeback in Gladbach

Immerhin sieht sich Didavi jetzt fit genug für den Kader im Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach am Sonntagabend. Allerdings rechnet er nicht mit einem Einsatz. „Nur wenn es unbedingt nötig ist“ wird Markus Weinzierl ihn aufbieten, ist sich der Mittelfeldmann sicher. Das ist wohl auch ganz gut so, denn absolut schmerzfrei ist der nach eigener Aussage noch gar nicht.

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