Bayer 04 Leverkusen

Trotz Nullnummer in Freiburg: Völler stellt Herrlich Job-Garantie aus

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Bayer Leverkusen ist am Sonntag beim SC Freiburg nicht über ein torloses Remis hinausgekommen. Die Werkself steht mit nunmehr sieben Punkten nach sieben Spieltagen auf dem 14. Tabellenplatz. Trotz des schwachen Saisonstarts will Geschäftsführer Rudi Völler nicht an der Position von Trainer Heiko Herrlich rütteln.

„Die Trainerfrage zu stellen, ist völliger Blödsinn“, so der 58-Jährige nach der Partie am Mikrofon von Eurosport. Auch bestritt der ehemalige Bundestrainer, bereits Gespräche mit potenziellen Nachfolgern geführt zu haben. Als Grund für sein Festhalten an Herrlich verwies Völler auf den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend bei den Ergebnissen der Rheinländer. „Wir haben von den vergangenen sechs Spielen vier gewonnen, einmal verloren und einmal unentschieden gespielt. Das ist eine sehr ordentliche Bilanz.“

Herrlich zufrieden mit dem Punkt

Siege gelangen Leverkusen im genannte Zeitraum gegen Ludogorets Razgrad, Mainz 05, Fortuna Düsseldorf und AEK Larnaka. Also gegen Teams, mit denen ein Europapokalteilnehmer der Bundesliga für gewöhnlich keine großen Probleme haben sollte. Herrlich gab derweil nach der Partie im Breisgau an, durchaus zufrieden mit der Punkteteilung gewesen zu sein. „Hier ist es unheimlich schwer zu spielen“, so der frühere Stürmer. „In Freiburg einen Punkt mitzunehmen, ist immer ein Erfolg.“ Seine Mannschaft habe eine „sehr engagierte Leistung“ dargeboten, auf der nun aufzubauen sei. Allem Anschein nach wird Völler sich dafür einsetzen, dass Herrlich diese Chance bekommt.

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