Bundesliga

Trotz Doppelpacks: Werner übt Selbstkritik

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Timo Werner hat mit seinem Doppelpack RB Leipzig zum deutlichen 3:0-Auswärtssieg bei Hertha BSC geführt. Der Angreifer übte nach dem Abpfiff dennoch Selbstkritik.

„Ich hätte heute auch noch einmal einen Doppelpack draufsetzen können“, sagte der ehrgeizige Timo Werner gegenüber Sky und konkretisierte: „Die vergebenen Chancen ärgern mich natürlich, besonders die eine frei vor dem Tor (74.; Anm.d.Red.).“ Insgesamt aber sei der 22-Jährige natürlich froh, „dass ich überhaupt zwei Tore erzielt habe und dem Team damit helfen konnte.“

Lob für das Kollektiv

Es waren seine Saisontreffer Nummer fünf und sechs, unter der Woche traf er bereits doppelt im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim (2:0). RB ist still heimlich gereift und hat sich ganz oben in der Tabelle – zumindest vorläufig – festgesetzt. Werner zeigte sich von der geschlossenen Teamleistung beeindruckt: „Wir haben heute super gespielt und besonders schöne Tore erzielt. Wir haben aber auch die Defensive in den letzten Wochen in den Griff bekommen, das war besonders heute wieder bockstark.“

Werner nimmt sich keine Marke vor

Der Nationalspieler selbst befindet sich ebenfalls wieder in Topform. Nach einer schwierigen vergangenen Spielzeit strotzen Werner und seine Teamkollegen wieder vor Selbstvertrauen. Wo seine persönliche Grenze liegt? Dies ließ der Angreifer offen: „Letztes Jahr habe ich 13 Saisontore gehabt, aktuell stehe ich bei sechs. Ich nehme mir aber keine besondere Marke vor. Ich hoffe aber, dass noch ein paar dazu kommen werden.“

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