Bundesliga

Trapp: „Müssen alles dafür tun, um Kostic zu halten!“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Nach einer herausragenden Saison hat sich Filip Kostic von Eintracht Frankfurt weiter in die Notizbücher der großen Vereine gespielt. Für Frankfurts Torhüter Kevin Trapp ist klar, dass die Verantwortlichen der Hessen alles dafür tun sollten, um den Serben auch in der nächsten Saison am Main zu halten.

Filip Kostic ist bei Eintracht Frankfurt der Ausnahmespieler. Hat der 27-Jährige einen guten Tag, lässt er die Chance auf drei Punkte steigen. Folgerichtig, dass Topvereine beim Serben anklopfen. Im vergangenen Sommer machte Inter Mailand ernst. Kolportierte 35 Millionen Euro wollten die Italiener auf den Tisch legen. Doch die Eintracht lehnte ab. Im kommenden Sommer werden sicher noch mehr Interessenten auf der Matte stehen, noch mehr Ablöse wird im Raum stehen. Für Teamkollege und Schlussmann Kevin Trapp ist klar: „Als Verein musst du alles dafür tun, um ihn zu halten“, so der 29-Jährige im Gespräch bei Sky – Wontorra on Tour.

Keeper schwärmt von Kostic

Trapp schwärmte regelrecht von Mitspieler Kostic, der auf der linken Außenbahn durch die Umstellung auf die Viererkette noch effizienter in der Offensive agiert: „Er spielt eine extrem gute Runde. Momentan ist er noch hier und für uns ist es gut, wenn er die Leistung bringt, die er bringt.“ Logisch sei aber auch, dass „größere Klubs auf ihn aufmerksam werden. Am Ende muss der Spieler entscheiden und der Verein muss ihn erstmal gehen lassen.“ Doch die Gesetze des Fußballgeschäftes sprechen auch eine andere Sprache. Ein unzufriedener Kostic, der bis 2023 vertraglich gebunden ist, hilft letztendlich niemandem.

Sprengt die Eintracht für Kostic das Gehaltsgefüge?

Klar ist aber auch, dass sich Kostic in Frankfurt wohl fühlt, bei den Hessen die beste Phase seiner Karriere erlebt und zu Höchstleistungen im Stande ist. Nach den Stationen VfB Stuttgart und Hamburger SV, mit denen der Linksfuß abgestiegen ist, Balsam auf die geschundene Seele. Der nächste Schritt muss folglich gut überlegt sein. Und die Verantwortlichen der Frankfurter müssen sich überlegen, ob Kostic der Ausnahmespieler ist, für den es sich lohnt das Gehaltsgefüge zu sprengen. Aktuell führt das Kevin Trapp mit rund fünf Millionen Euro an. Möglich, dass er im kommenden Sommer von Kostic überholt wird.

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

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