Eintracht Frankfurt

Trapp: „Haben Mentalität, Einstellung und die Mannschaft für das Weiterkommen“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Bei Eintracht Frankfurt dreht sich derzeit alles um das „Spiel des Jahres“ in den Europa-League-Playoffs gegen Racing Club Straßbourg. Torhüter Kevin Trapp glaubt trotz 0:1-Hinspielniederlage an das Weiterkommen – und hat dabei auch Ante Rebic noch nicht abgeschrieben.

Kevin Trapp hat in seinen drei Jahren bei Paris Saint-Germain viel gelernt und ein Siegergen entwickelt. Der nach einem Leihjahr von Eintracht Frankfurt fest verpflichtete und somit endgültig zurückgekehrte Schlussmann blickte voller Zuversicht nach vorne. „Wir waren zwar enttäuscht nach der Niederlage in Leipzig, weil wir einen Punkt verdient gehabt hätten. Aber bei mir ist es so: Am Donnerstag findet das wichtigste Spiel des Jahres statt“, sagte Trapp in kleiner Runde unter anderem gegenüber fussball.news am Rande der Grundsteinlegung für den Neubau der Geschäftsstelle.

Trapp erkennt die richtige Mischung bei der Eintracht

Es sind durchaus gemischte Gefühle, mit denen die Hessen in das Rückspiel gegen Racing Club Straßbourg gehen. Der 29-Jährige erkennt eine Mischung aus Vorfreude und Anspannung. „Das ist auch gut so: Die Mannschaft hat die Nervosität, die man für einen konzentrierten Auftritt braucht“, lobte Trapp die Einstellung des Teams. Es sei ein „K.o.-Spiel“ und dabei gehe es darum, „ob wir international vertreten sind“.

„Wir haben Mentalität, Einstellung und die Mannschaft um das Weiterkommen zu schaffen“

Trapp lässt zwar keine Zweifel an der Qualität der Eintracht aufkommen: „Wir haben die Mentalität, Einstellung und Mannschaft um das Weiterkommen zu schaffen.“ Er verwies aber darauf, dass die Mannschaft für einen Einzug in die Gruppenphase mindestens zwei Tore schießen müsse – um sich nicht auf eine Verlängerung oder gar ein Elfmeterschießen einzulassen. Zunächst stehe also im Mittelpunkt, „einen Treffer zu erzielen“. Geduld und Konzentration sieht der Nationalmannschaftstorhüter als wichtigstes Gut gegen eine Mannschaft aus Frankreich, die besonders bei schnellen Kontern und Standardsituationen Gefahr ausgestrahlt hat und sich in der Defensive zu behaupten wusste.

Mit Eiseskälte vor dem Tor zum Erfolg?

Dennoch bleibt festzuhalten: Obwohl die Eintracht in der vergangenen Woche einen ganz schwachen Tag im Elsass erwischte, geht sie mit nur einem Treffer Rückstand in die zweite Partie. „Wenn wir so engagiert spielen wie gegen Leipzig und Straßbourg in der zweiten Halbzeit, dann haben wir die nötige Qualität“, sagte Trapp und forderte: „Wir müssen eiskalt sein und jede Chance nutzen.“ Möglicherweise mit Ante Rebic?

Personalie Rebic im Blickpunkt

Der Kroate rückte nach den ersten 45 MInuten im Hinspiel in den Mittelpunkt der Kritik und wurde später von Trainer Adi Hütter deutlich ermahnt. Rebic verpasste die Partie in Leipzig wegen Wadenproblemen und kehrte am Dienstag ins Mannschaftstraining zurück. Kann der wechselwillige 25-Jährige noch einmal den Unterschied für die Hessen ausmachen? „Wir brauchen jeden Spieler, der fit ist und uns hilft. Wenn Ante gesund ist, dann ist er ein Spieler, der uns helfen kann“, sagte Trapp. Rebic habe in der Vergangenheit „schon oft den Unterschied ausgemacht“. Die Eintracht „wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen haben, „die alles für das Weiterkommen geben wird“. Das Team wolle die Spektakel der Vorsaison erneut erleben.

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