Borussia Mönchengladbach

Traore fühlt sich bereit: „Jetzt will ich wieder angreifen“

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Borussia Mönchengladbach empfängt am heutigen Sonntag Eintracht Frankfurt. Mit einem Sieg könnten die Fohlen die am Samstag verlorene Tabellenspitze zurückerobern, sofern der VfL Wolfsburg nicht gegen den FC Augsburg einen extremen Kantersieg erzielt. Für Ibrahima Traore kommt ein zweiter Saisoneinsatz noch zu früh. Dennoch will er bald ein Faktor sein.

„Ich fühle mich gut, jetzt will ich wieder angreifen“, zitiert die Rheinische Post den Angreifer. Die nunmehr weitgehend auskurierte Verletzung sei eine ganz andere Sache gewesen als frühere und beinahe chronische Probleme an den Adduktoren, versichert der Guineer. Das Sprunggelenk machte dem 31-Jährigen diesmal zu schaffen, seit rund fünf Wochen ist er dadurch außen vor. Zur ganzen Wahrheit gehört, dass Traore schon zuvor nicht sonderlich nah an der ersten Elf war.

Kein Platz für klassische Außenstürmer

Acht Minuten zum Saisonauftakt gegen den FC Schalke stehen für ihn lediglich zu Buche. Das Problem ist das System von Marco Rose, in dem für einen relativ klassischen Flügelstürmer wenig Platz ist. Traore müsste sich wohl spät in der Karriere ein Stück weit neu erfinden, wie es etwa Patrick Herrmann macht. Insofern hatte die Verletzungspause auch gute Seiten. Denn der Nationalspieler nutzte sie, um an seiner generellen körperlichen Konstitution zu arbeiten. „Das ist wichtig für unser Spiel jetzt“, weiß Traore. Die Fohlen spielen aggressiv, wollen hoch pressen und nach Ballgewinnen schnell zum Abschluss kommen.

„Gut trainieren und dann sehen wir“

Auch wenn er dabei nicht unbedingt als erstes in den Sinn von Rose kommen dürfte, hat Traore als Kaderspieler seinen Wert für Borussia Mönchengladbach. Er ist womöglich der beste Dribbler im Aufgebot des Ex-Profis. Ein Spieler, der stets das Unvorhergesehene in seinem Repertoire hat. Bei den vielen englischen Wochen bis Weihnachten sollte auch für den 1,72-Meter-Mann Spielzeit zu finden sein. „Ich bin gesund, werde gut trainieren und dann sehen wir, wie es weitergeht“, so Traore durchaus zuversichtlich.

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