Bundesliga

„Toter“ Sommer-Transfermarkt: Teams wie Mainz oder Eintracht als Gewinner?

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Coronakrise trifft auch die Fußball-Ligen auf eine ganz harte Art und Weise. Im Milliardenbusiness könnte es auch mit Blick auf den kommenden Transfermarkt daher zu einer Art Stillstand kommen. Profitieren die sogenannten Mittelklasse-Klubs wie Eintracht Frankfurt oder FSV Mainz 05?

Jean-Philippe Mateta hat nach seiner langen Verletzungspause beim FSV Mainz 05 zwar noch nicht an die zuvor gewohnte Topform anknüpfen können, dennoch hatten ihn Teams wie der SSC Neapel oder FC Sevilla auf dem Schirm. Doch in Zeiten der Corona-Pandemie sind Summen in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr. Bei dem Franzosen und seinem Umfeld soll nach Sport Bild-Informationen daher inzwischen „Ernüchterung“ eingetreten sein.

„Toter Transfermarkt“ im Sommer?

Blickpunkt Eintracht Frankfurt: Obwohl sich Filip Kostic bei den Hessen wohlfühlt und bislang noch kein Angebot eingetroffen war, wenngleich der FC Barcelona nach fussball.news-Informationen zumindest eines vorbereitete, erschien ein Abgang als die realistischere Variante. Da man intern auch bei der Eintracht von einem „toten“ Transfermarkt im Sommer ausgeht, steigen die Wahrscheinlichkeiten eines Verbleibs deutlich.

Profitieren die Mittelklasse-Teams?

Vor allem die Mittelklasse könnte, wenn die Saison nicht abgebrochen und zu Ende gespielt wird, von dieser Unsicherheit profitieren. Auch die Topmannschaften müssen ihre Budgets genau prüfen, selbst die Premier League kann diese Krise nicht ignorieren. Bleiben die Investoren an Bord? Wie lange gibt es Geisterspiele? Kann die Spielzeit überhaupt fortgesetzt werden? Wie überstehen die TV-Anstalten- und Streaming-Dienste diese für alle Menschen so fordernde und dramatische Phase? Schwer vorstellbar also, dass Klubs mit ganz großem Budget auf dem Transfermarkt agieren. Somit könnten Teams wie die Eintracht oder eben Mainz davon profitieren, dass ihre Ausnahmespieler Kostic und Mateta noch langfristig bis 2023 gebunden sind.

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