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2. Bundesliga

Torpremiere im dritten Jahr: Walter lobt „extreme Weiterentwicklung“ von Ascacibar

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Der VfB Stuttgart ist nach drei empfindlichen Niederlagen am Sonntag in der 2. Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim 3:1 gegen Dynamo Dresden machte Santiago Ascacibar wohl sein bestes Spiel unter Tim Walter. Und feierte sogar eine Torpremiere.

In der dritten Saison bei den Schwaben, genauer, im 68. Pflichtspiel, eröffnete der Argentinier endlich sein Konto. Es war sogar der erste Treffer überhaupt in der Profikarriere des 22-Jährigen, wenn den gängigen Datenbanken Glauben zu schenken ist. „Es wurde Zeit, dass er sich selbst belohnt“, zitiert der kicker Trainer Walter. „Er ist im Training noch besser, als er im Spiel ist. Da haut er die Dinger auch ständig rein.“ Zum Torjäger dürfte Ascacibar wohl dennoch kaum werden. Auch wenn er gegen Dynamo sogar einen zweiten Treffer nachlegte, der wegen einer knappen Abseitsposition im Vorlauf zurecht keine Anerkennung fand.

Wende nach Suspendierung

Vielmehr ist der nur 1,68 Meter große Mittelfeldmann als Giftzwerg bekannt, der sich und den Gegner nicht schont. Walter attestiert nun aber auch immer mehr spielerische Fortschritte. „Santi hat sich extrem weiterentwickelt, vor allem was seinen Ballbesitzfußball angeht“, so der Chefcoach. Dass dieses Lob für Ascacibar mehr bedeutet, als wenn sich Trainer sonst über Spieler äußern, liegt auf der Hand. Schließlich suspendierte Walter den zweifachen A-Nationalspieler der Albiceleste noch vor wenigen Wochen, weil er sich nicht so recht ins Teamgefüge begeben wollte. Ascacibar drohte seinerzeit Medienberichten zufolge gar mit dem Abschied, weil er nicht auf der Halbposition im rechten Mittelfeld spielen wollte. Genau dort stand er beim VfB Stuttgart nun erstmals als Torschütze im Rampenlicht.

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