1. FC Nürnberg

Torhüter-Wechsel beim Club? Was für Mathenia spricht

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Der 1.FC Nürnberg steht mit acht Punkten aus sieben Spielen in der Bundesliga ordentlich dar. Die Länderspielpause stand dennoch unter dem Einfluss zweier Negativ-Erlebnisse. Die Auswärtsklatschen bei Borussia Dortmund (0:7) und RB Leipzig (0:6) haben Spuren hinterlassen. Als Konsequenz könnte Christian Mathenia im Tor übernehmen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, deutet vieles auf einen Wechsel zwischen den Pfosten hin. Auch wenn Trainer Michael Köllner noch keine definitive Aussage tätigen wolle. Die bisherige Nr. 1, Fabian Bredlow, hatte nach der Partie in Sachsen selbst zugegeben, mit einer Diskussion um seinen Status zu rechnen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ so seine rhetorische Frage nach 13 Gegentoren in 180 Minuten auf fremdem Platz. Für Mathenia spreche, so der Bericht, dessen Erfahrung und Ausstrahlung. Der Neuzugang vom Hamburger SV zeige sich schon auf dem Trainingsplatz als Torhüter, der seine Vorderleute dirigieren und motivieren kann.

Impuls an die Vordermänner

Im Hinblick auf die Verunsicherung durch die jüngsten Ergebnisse brauche die Mannschaft einen solchen Push von ihrem Schlussmann. Zudem sei Mathenia gegenüber Bredlow in der Luft im Vorteil. Mit seiner Strafraumbeherrschung soll der 26-Jährige zusätzliche Sicherheit geben. Der drei Jahre jüngere bisherige Stammkeeper gelte als besser im Eins-Gegen-Eins und auf der Linie. Ein Wechsel im Tor sei deshalb vor allem als Impuls an den Rest der Mannschaft zu verstehen, so das Boulevardblatt. Bisher hatte Köllner in allen acht Pflichtspielen der Franken auf Bredlow gesetzt. Mathenia absolvierte seinen letzten Einsatz für den HSV am 10. März. Und kassierte dabei auswärts gegen den FC Bayern selbst sechs Tore.

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