Bundesliga

Thomas Müller in der Krise: Das sagen Dieter Hoeneß und Joachim Löw

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Thomas Müller findet – ähnlich wieder der gesamte FC Bayern München – nach gutem Start unter Trainer Niko Kovac nicht mehr in die Spur zurück. Die Suche nach den Gründen fällt schwer.

„Thomas Müller spielt immer!“ Dieser Satz von Ex-Trainer Louis van Gaal hat inzwischen keine Gültigkeit mehr – weder beim FC Bayern München noch in der deutschen Nationalmannschaft. „Thomas fehlt die Leichtigkeit“, stellte Dieter Hoeneß im kicker fest. Die persönliche Krise hält bereits seit einiger Zeit an, wie der Bruder von Präsident Uli Hoeneß sagte: „Leider dauert das mittlerweile schon sehr lange bei Thomas.“

Müller befindet sich nach starkem Start in der Krise

Dabei hatte Müller stark begonnen und war in den ersten beiden Saisonspielen gegen die TSG Hoffenheim (3:1) und den VfB Stuttgart (3:0) als Torschütze und Vorlagengeber an vier Treffern beteiligt. Seitdem aber kam kein weiterer Scorerpunkte hinzu, inzwischen muss er häufiger auf der Bank Platz nehmen.

Löw lobt Müllers Mannschaftsgedanke

Bundestrainer Joachim Löw lobte zwar seinen Teamgeist: „Für Thomas steht der Erfolg der Mannschaft über allem. Das allein spricht absolut für ihn und zeigt, wie wichtig er für das Team ist.“ Doch kann sich der 29-Jährige, für den aktuell keine Angebote oder Anfragen gibt, mit dieser Rolle auf Dauer zufrieden geben? „Thomas ist lange dabei und kann mit schwierigen Situationen umgehen. Er kann das alles gut einordnen, er ist und bleibt immer positiv“, sagte Löw. Klar ist: Der Knoten muss bald wieder platzen.

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