2. Bundesliga

Testroet soll Torflaute beheben

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Dynamo Dresden liegt vier Spieltage vor Schluss auf dem 15. Tabellenplatz. Die Sachsen liegen nach Punkten mit vier Teams gleichauf. Im Kampf um den direkten Klassenerhalt wird es auf jedes Tor ankommen. Da kommt die Flaute der Dresdner zur Unzeit. 40 Tore im Saisonverlauf sind ein akzeptabler Wert, doch in der Rückrunde gelangen in 13 Spielen nur 14 Treffer. Mit dem wiedergenesenen Pascal Testroet soll Besserung her.

Der 27-Jährige fehlte seit dem ersten Spieltag mit Kreuzbandriss, feierte gegen den 1. FC Nürnberg am 28. Spieltag (1:1) ein Kurz-Comeback. Bei der Niederlage gegen Holstein Kiel (0:4) am Samstag deutete der ehemalige Junioren-Nationalspieler seinen Wert für das Team von Uwe Neuhaus an. Er erzielte ein Abseitstor und forderte Holstein-Keeper Kenneth Kronholm zu mehreren starken Paraden. „Das wird ein Wettkampf unter den vier Stürmern“, wird Neuhaus in Bild zitiert. „Wir brauchen vorne einen Stürmer mit absoluter Tor-Gier.“

Aufstiegsheld

Mit 18 Treffern hat Testroet diese Gier vor allem in der Aufstiegssaison 2015/16 unter Beweis gestellt. In der vergangenen Zweitliga-Saison gelangen ihm zwar nur drei Tore und vier Vorlagen, der gebürtige Bocholter spielte allerdings auch nur sieben mal von Beginn an. Umgerechnet war er damit etwa alle 118 Minuten an einem Treffer von Dynamo beteiligt. Für den damaligen Aufsteiger eine gute Quote. Schon gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern könnte der ehemalige Nachwuchsstürmer von Werder Bremen die Chance bekommen, seine Qualität vom Start weg unter Beweis zu stellen. Mit Erzgebirge Aue und Darmstadt 98 stehen an den letzten beiden Spieltagen weitere Abstiegsduelle auf dem Plan.

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