Bundesliga

Tedesco: „Hätten uns über Niederlage nicht beschweren dürfen“

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Schalke gewinnt gegen Mainz 05 sein viertes Spiel infolge, aber wie schon gegen Hertha BSC konnte Königsblau in der zweiten Halbzeit nicht mehr überzeugen. Die Stimmen zum Spiel von beiden Vereinen.

Im Freitagabendspiel konnte sich Schalke 04 mit einem 1:0 gegen Mainz 05 durchsetzen. Die Königsblauen gewannen somit ihr viertes Liga-Spiel infolge und spielten außerdem zum dritten Mal hintereinander zu null. Mit nunmehr 46 Punkten konnte Schalke seinen zweiten Tabellenplatz festigen und darf sich berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der Champions League machen. Für Mainz 05 hingegen tut die Niederlage deutlich weh. Zum einen zeigten die Rheinhessen eine sehr engagierte und gute Leistung, zum anderen bleiben sie mit 25 Punkten weiterhin auf dem Relegationsrang und könnten ein wenig den Anschluss nach oben verlieren.

Tedesco: Lob und Kritik

Eine eigentlich ausgeglichene Partie wurde durch den Geniestreich von Daniel Caliguiri entschieden. Der Rechtsaußen nahm sich ein Herz, dribbelte durch die Mainzer Abwehr und versenkte den Ball im rechten Eck. „Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gespielt. Die Mainzer waren sehr aggressiv und stark. Deshalb war die erste Halbzeit nicht auf Augenhöhe. Mainz war im Abstiegskampf-Modus und hätte sicherlich mehr verdient gehabt. Über ein 1:1, 2:2 oder vielleicht auch eine Niederlage hätten wir uns nicht beschweren können. Nach unserem Tor haben wir es fertig verteidigt“, ordnete Schalkes Trainer Domenico Tedesco die Begegnung ein. Spielerisch konnten die Ruhrpottler nur selten ihre Klasse zeigen, es stimmte aber die Haltung. „Die Art und Weise war sehr wichtig. Der Gegner war aggressiver, dann braucht man Ideen und Mentalität. Das haben die Jungs heute bewiesen, deswegen ist der Sieg umso schöner“, so Tedesco.

Mainz hadert mit dem Spiel

16 zu sechs Schüssen, 53% Ballbesitz und eine bessere Zweikampfquote – Mainz 05 hätte gegen Schalke zumindest einen Punkt verdient gehabt, einzig die Chancenverwertung hakte. „Durch den ersten Schuss von Schalke sind wir direkt in Rückstand geraten. danach haben wir aber sehr gut reagiert und noch einmal Druck entwickelt. Wir haben nur leider kein Tor erzielt. Wenn man die 90 Minuten betrachtet, war es extrem bitter“, haderte der Mainzer Coach Sandro Schwarz mit der Niederlage. Auch der FSV-Sportvorstand Rouven Schröder war nach dem Spiel bemerklich frustriert: „Da gibt es auch keine zwei Meinung, dass die Niederlage unverdient ist, weil die bessere Mannschaft verloren hat. Schalke hatte genau eine Chance. Uns hat dagegen das nötige Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt.“ Während der Partie gab es zwei strittige Elfmeter-Szenen, in beiden entschied Schiedsrichter Dr. Felix Brych auf weiterspielen. „Wir haben viel investiert und auch ein, zweimal Pech gehabt mit Elfmeterszenen. Mehr möchte ich zu diesen Situationen nicht sagen, sonst muss ich noch eine Geldstrafe zahlen“, zeigte sich Daniel Brosinski deutlich verärgert.

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