Bundesliga

Tedesco fühlt sich benachteiligt – Kinhöfer schützt Schiedsrichter

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Der FC Schalke 04 ärgerte sich nach dem 1:1 gegen die TSG Hoffenheim vor allem über die Schiedsrichterleistung. Trainer Domenico Tedesco wurde in seiner Kritik deutlich und fühlte sich benachteiligt.

Nach 42 Minuten grätschte Steven Zuber in eine Flanke von Daniel Caligiuri und bekam den Ball von Hüfte an den Ellenbogen. Schiedsrichter Robert Kampka entschied zunächst auf Strafstoß, revidierte die Entscheidung allerdings nach Eingriff des Videoassistenten. Thorsten Kinhöfer erklärte bei BamS: „Der Ball ging aus der Perspektive des Schiedsrichters gegen den Arm. Das war aber ein Wahrnehmungsfehler, er ging zuerst an die Hüfte und dann an den Arm. Dass er die Entscheidung revidiert, ist nachvollziehbar.“

Kinhöfer versteht Kampka

Nach 59 Minuten pfiff Kampka dann aber Strafstoß, nachdem der auf dem Boden sitzende Bastian Oczipka den Ball an die Hand bekam. Kinhöfer konnte auch diesen Sichtweise verstehen: „Der Arm ist raus, das wird in dieser Saison konsequent geahndet. Deshalb gab es keinen Anlass, sich die Bilder nochmal anzuschauen.“

Harte Kritik von Tedesco

Domenico Tedesco hatte bei Sky eine andere Ansicht zu den beiden Handelfmeter-Situationen: „Mit allem Respekt, aber uns wurde bei der Trainerschulung und bei den Trainertagungen gesagt, wenn die Hand vibriert und eine Spannung hat, ist es kein Elfmeter. Wir akzeptieren es wie es ist.“ Er rechnete dann aber auf: „Zu dem Elfmeter, der zurückgenommen wurde, da kann ich nur sagen, dass wir im letzten Jahr gegen Bayern und gegen Hannover jeweils so einen gegen uns bekommen haben. Jetzt wird er zurückgenommen.“ Tedesco fühlte seine Mannschaft benachteiligt und stellte fest: „Alle drei Entscheidungen sind gegen Schalke. Das muss mir einer mal erklären.“

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